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Regionalklasse-Kicker zeigen Licht und Schatten

Regionalklasse-Kicker zeigen Licht und Schatten

Die Hinrunde der Fußball-Regionalklasse ist absolviert. In dieser präsentierten sich die sieben Vertreter aus dem Altenburger Land mit Licht und Schatten.

Altenburg. An der Spitze steht der

, der bisher eine beeindruckende Saison gespielt hat. Die Mannschaft ist Herbstmeister - ein schöner Erfolg. Das Trainerduo Weise/Kresse brachte das Team in gutes Fahrwasser und konnte viele neue Impulse setzen. Im Nachholespiel trennte sich Rositz von Verfolger Roschütz remis, verschenkte den Sieg in letzter Minute. Trotzdem stehen bemerkenswerte elf Siege bei drei Unentschieden und nur einer Niederlage zu Buche. Nur zum Auftakt musste sich Rositz mit 1:4 in Daßlitz geschlagen geben. Auch alle Kreisderbys wurden - bis auf das Remis gegen Lucka - gewonnen.

 

Die Mannschaft spielt homogen, verfügt über eine sichere Abwehr um Libero Undeutsch und Torwart Baudach. Auch Kapitän Czajka ist ein Säule im Spiel, und mit Kahnt (13 Treffer) hat das Team einen Torjäger par exellence. Rositz legte so eine gelungene Hinrunde hin. Viel Potenzial ist noch im Team, das in der Rückrunde sicher noch steigerungsfähig ist. Die besonnene Vereinsführung und klug agierende Trainer haben an den Erfolgen wesentlichen Anteil. Rositz ist sicher derzeit die Mannschaft der Stunde, hat auch die größte Fanschar der Regionalklasse.

Sehr gut wurde in dieser Hinrunde auch beim

gekickt. Die Luckaer gehören seit vielen Jahren zu den etablierten Mannschaften der Regionalklasse und hatten auch diesmal einen guten Start. Mit zwei Siegen wurde begonnen, ein Ausrutscher war die 2:5-Heimpleite gegen Nöbdenitz. Danach wurde nur noch gegen Gera-Westvororte und Hohndorf knapp verloren. Mit neun Siegen, drei Remis und drei Niederlagen geht Lucka in die Rückrunde.

 

Einen 6:2-Kantersieg gab es gegen Aufsteiger OTG Gera. Die neun Siege zeigen den Offensivgeist der Mannschaft um Kapitän Dennis Frömberg. Schwer tat sich das Team jedoch beim knappen 1:0-Erfolg gegen Lumpzig. Beeindruckend hingegen war der 2:0-Auswärtssieg beim Staffelfavoriten Roschütz und das 3:0 in Daßlitz. Beim 1:1 gegen Spitzenreiter Rositz gab es sogar die Siegchance. In Lucka hat Trainer Ronny Graf ein homogenes Team geformt, das auch in der Rückrunde in der Spitzengruppe zu finden sein sollte.

Der

steht auf Rang fünf recht gut, zeigte aber auch Schwächen. Trotzdem ist die Bilanz des Landsportvereins sehr positiv. Neun Siegen und zwei Remis stehen nur vier Niederlagen gegenüber. In Daßlitz gab es einen eindrucksvollen 3:1-Sieg, gegen Hohndorf aber eine bittere 0:1-Niederlage. Auch bei Aufsteiger OTG Gera wurde 1:2 verloren. Im Lauf der bisherigen Saison war eine Steigerung zu erkennen. In den Kreisderbys gegen Schmölln/Großstöbnitz und Lumpzig gab es knappe Siege. Die Nöbdenitzer kann man daher noch zu den führenden Mannschaften der Regionalklasse zählen.

 

Ebenfalls auf eine positive Hinrunde kann der

verweisen. Die junge Mannschaft brachte es auf sieben Siege, drei Remis und fünf Niederlagen. Der Mannschaft gehört zweifelsfrei die Perspektive, sie ist steigerungsfähig. Dabei gab es einen schwachen Start. In Schmölln war man erfolgreich, musste aber auch satte Niederlagen wie das 2:5 bei Gera-Westvororte, das 1:6 in Hohndorf und jeweils 1:5-Pleiten gegen Rositz und Daßlitz hinnehmen. Das Team kann mit nur zwei Niederlagen als heimstark eingestuft werden. In den letzten drei Spielen vor der Winterpause zog Gößnitz nochmals das Engagement mit sieben Punkten an und setzte sich damit verdient auf Rang sieben.

 

Die auf Platz zwölf stehende

verweist auf eine negative Bilanz. Es war wie erwartet bisher keine leichte Saison. Nur drei Siege bei drei Remis und neun Niederlagen lassen die Fockendorfer weit hinten in der Tabelle rangieren. Dabei war ein schwacher Saisonstart mit Niederlagen gespickt. Nur bei OTG Gera, gegen Eurotrink und Ronneburg konnte man gewinnen. Oft wurde zu wenig Durchschlagskraft gezeigt, was ein Torverhältnis von 15:31 belegt. Auch das Abwehrverhalten war oft nicht zufriedenstellend. In Fockendorf ist sicherlich eine Steigerung nach der Winterpause erforderlich und gewünscht. Potenzial ist jedenfalls vorhanden.

 

Die Talfahrt der

hält nach dem Abstieg aus der Landesklasse weiter an. Auch in der Regionalklasse konnte die Spielgemeinschaft bisher nicht überzeugen. Ein schwacher Start und weitere schlechte Auftritte belegen das. Nur zehn Punkte sind einfach zu wenig. Oft fehlte die Homogenität, in der Abwehr wurde teilweise zu unsicher agiert, und im Angriff zeigte sich das Team in vielen Spielen zu harmlos. Der Auftaktsieg gegen Hohndorf war ein Strohfeuer. Denn es folgte eine bittere 1:2-Heimpleite gegen Aufsteiger Lumpzig. Die drei Siege gegen Ronneburg, Hohndorf und Fockendorf reichen schlichtweg nicht, um ins Mittelfeld vorzustoßen. Nach der Winterpause muss etwas passieren, wünscht sich Trainer Daniel Burkhardt, der nach Nowaks Rücktritt das Team allein führt.

 

Der Aufsteiger

st Schlusslicht, konnte sich nur dezent an die rauere Luft in der höheren Spielklasse gewöhnen. Oft fehlte dem Team von Trainer Wolfram Hofmann die Cleverness. Nur ein Sieg in Schmölln ist sehr wenig. Daneben stehen vier Remis zehn Niederlagen gegenüber. Oft musste Lehrgeld gezahlt werden, was sich auch bei einigen knappen Niederlagen zeigte. Das Potenzial in spielerischer als auch in personeller Hinsicht ist begrenzt. Lumpzig wird es auch nach der Winterpause nicht einfach haben. "Wir wollen unser Bestes geben, ob es reicht, wird sich zeigen", sagt der Trainer. Nach seiner Meinung hat sich bestätigt, dass der Sprung von der Kreisliga in die Regionalklasse schwer ist.

Reinhard Weber

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