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Rekord: Rund 1200 Gäste erleben große Klassik und italienisches Flair

Open Air auf dem Altenburger Markt Rekord: Rund 1200 Gäste erleben große Klassik und italienisches Flair

Man sollte es kaum für möglich halten, aber es hat schon wieder geklappt. Petrus beschert den Altenburgern und ihren Gästen zum großen Open Air am Freitag auf dem Markt eine italienische Nacht: Bei Temperaturen, die selbst am späten Abend immer noch im Wohlfühl-Bereich liegen, bei guten Essen und einem Glas Wein große Klassik genießen.

Proppevoller Markt zum großen Open Air am Freitagabend.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Man sollte es kaum für möglich halten, aber es hat schon wieder geklappt. Petrus beschert den Altenburgern und ihren Gästen zum großen Open Air am Freitag auf dem Markt eine italienische Nacht: Bei Temperaturen, die selbst am späten Abend immer noch im Wohlfühl-Bereich liegen, bei guten Essen und einem Glas Wein auf dem Marktplatz sitzen und klassische Musik genießen. Einzig das Programm hat sich geändert. Nach „Carmina Burana“ in den beiden Vorjahren gab es diesmal mit „Cavalleria rusticana“ein leidenschaftliches Melodram aus der Feder von Pietro Mascagnis.

Doch bevor Generalmusikdirektor Laurent Wagner kurz nach 21 Uhr den Taktstock hob, war schon zwei Stunden lang richtig was los in der sonst um diese Zeit so verlassen wirkenden Altenburger City.

Ab 19 Uhr nämlich öffneten sich die Tore. Viele kamen schon jetzt schon, um sich die besten Plätze auf dem reihenbestuhlten Markt zu sichern, vor allem aber um ihre Plätze vor den Restaurationen einzunehmen. „Wir waren für beide Tage schon im April ausgebucht“, erzählt Ratskeller-Chefin Daniela Wolf. „Wir haben deshalb versucht, mit dem Stellen von großen Tischen die Nachfrage soweit wie möglich zu befriedigen.“ Denn immer mehr Besucher buchen sozusagen das „volle Programm“ und nicht nur das Konzert. Auch Denis Doimo von Eiscafé Venezia hat mächtig aufgestockt. Mittlerweile summieren sich die Platzkapazitäten vor dem Ratskeller, Venezia, Blue Ice und dem Domizil auf rund 400.

Angesichts derart vieler Gäste reichen die logistischen Kapazitäten dieser Restaurants für die Versorgung all derer, die auf den Stuhlreihen Platz genommen haben, nicht aus. Deshalb ist in diesem Jahr ein mobiles, kleines Speisen- und Getränkeangebot hinzugekommen, für das das Unternehmen Meier/Matzke den Hut aufhatte. So konnte, wer wollte, vor und nach der gut einstündigen konzertanten Aufführung der Mini-Oper etwas fürs leibliche Wohl tun oder einen coolen Drink genießen.

Zum Gelingen des Abends haben aber nicht nur das Personal in den Gaststätten und die rund 120 Künstler auf der riesigen Bühne beigetragen, sondern auch rund 50 Mitarbeiter von Stadtverwaltung und Theater – den beiden Veranstaltern dieses außergewöhnlichen Events – sowie freiwillige Helfer. Allein 675 Stühle mussten auf dem Markt in Reih und Glied platziert werden. Sie waren eine viertel Stunde vor Veranstaltungsbeginn alle besetzt, so dass die „eiserne Reserve“ angegriffen wurde. Ersten Schätzungen zufolge haben damit rund 1200 Gäste und damit so viele wie noch nie das Open Air erlebt.

Für den Generalintendanten des Altenburg-Geraer Theaters, Kay Kuntze, Grund zur Freude und eine Erleichterung. Denn bei den beiden Konzerten in Gera wurden jeweils nur rund 400 Besucher gezählt. In Altenburg waren allein im Vorverkauf für beide Konzerte jeweils fast 500 Karten abgesetzt worden. „Das ist ein würdiger Abschluss unserer erfolgreichen Theatersaison“, so Kuntze. 2017 wird es deshalb am 30. Juni und 1. Juli wieder ein Open Air auf dem Markt geben. Dann stehen Werke von Bernstein und Gershwin auf dem Programm.

Am Samstagabend gibt es ein zweites Mal „Cavalleria rusticana“. Karten ab 19 Uhr an der Abendkasse. Konzertbeginn ist 21 Uhr.

Von Ellen Paul

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