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Altenburg Reparaturen an der Blauen Flut
Region Altenburg Reparaturen an der Blauen Flut
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20:42 20.08.2013
Abriss schaftt Platz für Neubau: Die ausgespülte alte Ufermauer der Blauen Flut im Bereich des Brückchens wird von einem Bagger abgetragen. Das Bauwerk wird durch widerstandsfähigere und schnell zu montierende Beton-Fertigteile ersetzt. Quelle: Ronny Seifarth
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In diesen Tagen finden entlang der Blauen Flut Arbeiten statt, die die Beseitigung von Hochwasserschäden zum Ziel haben. Darüber informierte die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung.

So sei bereits zu Beginn der vergangenen Woche im Bereich am Brückchen mit der Instandsetzung der Ufermauer begonnen worden. In der Vorwoche seien unweit der Lutherschule am Auslauf vom Kleinen Teich Schäden repariert worden. Überdies habe das Jobcenter Altenburger Land eine zusätzliche Unterstützung bewilligt: Im Rahmen dieser Maßnahme packen jetzt vier ehemalige Arbeitslose bei der Beseitigung von Hochwasserschäden an Gewässern im Stadtgebiet mit an.

Wie das Rathaus weiter mitteilte, hatte das Hochwasser, von dem Altenburg am ersten Juniwochenende besonders betroffen war, auch an der Ufermauer der Blauen Flut im Bereich Brückchen gravierende Schäden verursacht. Die Mauer wurde dort auf einer Länge von etwa 15 Metern von den Wassermassen hinterspült und war zum Teil eingebrochen.

Nun konnte die Instandsetzung dieses Abschnitts der Blauen Flut beginnen, bei der auch ein Bagger zum Einsatz kam. Die einsturzgefährdete Ufermauer wurde abgebrochen und durch Beton-Winkelelemente ersetzt. Die von der Stadt beauftragten Arbeiten sollten dem aktuellen Zeitplan folgend heute abgeschlossen werden.

Die Kosten summieren sich voraussichtlich auf rund 15 000 Euro. Finanziert wird diese Maßnahme durch den Freistaat Thüringen im Rahmen der Soforthilfe für Kommunen. Die in der Vorwoche am Auslauf vom Kleinen Teich durchgeführten Reparaturarbeiten schlagen voraussichtlich mit rund 8500 Euro zu Buche, teilte die Stadtverwaltung außerdem mit.

Die zur Beseitigung der Hochwasserschäden vom Jobcenter bewilligte Maßnahme ist als sogenannte Förderung einer Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung eingeordnet. Beschäftigungsbeginn für die vier bislang Arbeitslosen war der 12. August, die Maßnahme endet voraussichtlich am 31. Dezember dieses Jahres.

Die vom Jobcenter vermittelten Teilnehmer arbeiten jeweils 30 Wochenstunden. Zu ihren Aufgaben gehört die Reinigung der Gewässer im Stadtgebiet, wozu neben der Blauen Flut auch der Gerstenbach, der Deutsche Bach sowie der Große und der Kleine Teich gehören. Infolge des Hochwassers sind die Gewässer derzeit noch mit allerlei Schwemmgut verunreinigt.

Günter Neumann

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