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Riskantes Überholmanöver reißt bei Gößnitz zwei Menschen in den Tod

Ortsumfahrung Riskantes Überholmanöver reißt bei Gößnitz zwei Menschen in den Tod

Ein Verkehrsunfall am Montag auf der Gößnitzer Umgehungsstraße hat zwei Todesopfer gefordert. Der 78-Jährige Unfallverursacher wollte mit seinem Renault mehrere LKW überholen und krachte dabei frontal mit einem Skoda zusammen. Beide Fahrer wurden getötet, die Beifahrerin des Unfallopfers wurde schwer verletzt.

Die Unfallstelle auf der Ortsumfahrung Gößnitz ist ein einziges Trümmerfeld.
 

Quelle: Jens Rosenkranz

Gößnitz.  Ein grauenvolles Trümmerfeld bot sich am Montag gegen 13.15 Uhr den an die Gößnitzer Umgehungsstraße geeilten Hilfs- und Rettungskräften. Auf der dreispurigen Strecke fanden sie zwei völlig zerstörte Autowracks vor, darin die beiden toten Fahrer. Eine Frau im Wagen des Unfallopfers hatte den Zusammenstoß als Beifahrerin schwer verletzt überlebt und wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Zwickau geflogen.

Polizeiangaben zufolge hatte zwischen den beiden Anschlussstellen Gößnitz-Nord und Süd gegen 13.19 Uhr ein in Richtung Meerane fahrender 78-Jähriger mit seinem Renault Megane versucht, mehrere Lkw zu überholen. Darüber informierte der stellvertretende Sprecher der Landespolizeiinspektion Gera, Andreas Bart, die OVZ. Dies tat der Fahrer, obwohl durch eine doppelt durchgezogene Sperrlinie jegliches Überholen untersagt war. Beim dem riskanten Manöver stieß der Renault-Fahrer frontal mit einem entgegenkommenden Skoda-Octavia zusammen. Dabei kamen sowohl der Unfallverursacher als auch der 27-jährige Fahrer des Skoda ums Leben.

Die 41-jährige Beifahrerin im Skoda wurde schwer verletzt. Durch umherfliegende Trümmerteile wurden bei dem Unfall noch zwei weitere Fahrzeuge beschädigt. Die Insassen kamen mit dem Schrecken davon.

Die Bundesstraße 93 musste für die Unfallaufnahme, die Bergung der in den völlig zerstörten Fahrzeugen eingeklemmten Todesopfer und für die Beräumung der Fahrbahn voll gesperrt werden. Dafür waren dutzende Feuerwehrleute im Einsatz. Die Behinderungen wegen der über zwei Stunden andauernden Vollsperrung hielten sich in Grenzen, da der Verkehr durch Gößnitz geleitet werden konnte.

Von Jörg Wolf und Jens Rosenkranz

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