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Altenburg Ritter Kunz von Kaufungen rüstet zur Fehde
Region Altenburg Ritter Kunz von Kaufungen rüstet zur Fehde
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00:37 10.07.2015
Gründlich überarbeitet wieder zu erleben: Der Altenburger Prinzenraub im kleinen Format - hier bei einer Probe. Quelle: Erik Müller
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Denn am 17. und 18. Juli steigen schon zum dritten Mal die Prinzenraubfestspiele im kleinen Format. Und jene 40 Enthusiasten, die schon seit März üben, wollen das Stück mit dem Titel "Kaufungens Fehde" dann dreimal in Szene setzen. Und zwar wie schon beim großen und 2012 beerdigten großen Prinzenraub am Originalschauplatz, dem Altenburger Schloss, wo nun schon seit Mai die wichtigen finalen Proben laufen.

"Nach zwei erfolgreichen Auflagen in den zurückliegenden Jahren kann man sagen, dass die Begeisterung bei den Altenburgern für ihren Prinzenraub weiterlebt, ja wieder wächst", sagt die Vereinschefin mit sichtlichem Stolz. Einige nackte Fakten belegen diesen Trend, den so mancher nach dem Aus der großen Festspiele erst bezweifelte. "Die Anzahl der Mitspieler ist von 30 im Vorjahr auf aktuell 40 gestiegen, und Nachfragen gibt es immer wieder. Mittlerweile können sich auch immer mehr Sponsoren für unser Projekt erwärmen und bieten ihre Unterstützung an. Und mittlerweile kommen die Mitspieler sogar wieder von außerhalb, beispielsweise aus Gera", berichtet Opitz. Ins Ensemble sind sogar Leute von der Lebenshilfe neu integriert, die zur Gilde der begeistertsten Mitspieler gehören. Überhaupt leiste die Lebenshilfe, in deren Werkstätten Menschen mit Behinderungen arbeiten, schon seit dem Neustart eine große Unterstützung. "Beispielsweise beim Kulissenbau", erklärt die Vereinschefin.

Wer "Kaufungens Fehde" von Aufführungen der beiden vergangenen Jahre zwar schon kennt, sollte trotzdem am 17. oder 18. Juli den Weg auf das Schloss finden. "Denn unter der Regie von Wolfgang Langner ist das gesamte Stück gründlich überarbeitet worden", erklärt Eva-Maria Opitz. So wurde es nicht nur von erst zwei Stunden auf nun 90 Minuten gestrafft. Auch gäbe es eine ganze Reihe völlig neuer Szenen und eine neue Musik zum Stück.

"Auch räumlich sind wir gewachsen, wie ursprünglich geplant." Diesmal wird der Besucher wie schon bei den großen Festspielen in den Jahren 2005 bis 2011 auf seinem Weg hinauf zum Schloss von allerlei mittelalterlichem Volk in Empfang genommen.

"Zudem wird es am Sonnabend, an dem es zwei Vorstellungen gibt, auch erstmals ein Vorprogramm geben", kündigt die Prinzenraubchefin an. Ab 14 Uhr soll dann die Ritterschaft zu Reichenfels aus Schmölln die Besucher unter anderem mit Schaukämpfen unterhalten.

Am Freitag, dem 17. Juli, soll sich um 19 Uhr der Vorhang zur Vorstellung heben, am Sonnabend darauf bitten die Prinzenräuber um 15 und um 19 Uhr zu Kaufungens Fehde. Tickets gibt es in der Tourismus-Information und an der Abendkasse.

Jörg Wolf

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