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Rositz bleibt das Maß der Dinge

Rositz bleibt das Maß der Dinge

Der SV Rositz hat mit seinem klaren Sieg gegen Monstab/Lödla seine Tabellenführung in der Kreisoberliga gefestigt und hat nun vier Punkte Vorsprung vor Post Gera.

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Quelle: Mario Jahn

Die Postler besiegten im Spitzenspiel den SV Schmölln und liegen damit vor den Sprottestädtern auf Rang zwei. Fockendorf landete bei Lumpzig einen weiteren Sieg und rückte damit auf Rang vier vor. Gößnitz und Lucka teilten sich die Punkte und bleiben weiter sicher im Mittelfeld. Nöbdenitz holte beim Favoriten Niederpöllnitz durch einen Auswärtssieg drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

 

1:1 Unentschieden trennten sich der FSV Gößnitz und der FSV Lucka. Auf tiefem Boden war es für beide Mannschaften nicht leicht. Lucka spielte offensiv in die Spitze, zeigte aber Schwächen im Mittelfeldspiel. Gößnitz war besonders bei Standards gefährlich. Nach 20 Minuten bekam Gößnitz Oberwasser, Köhler erzielte freistehend (25.) die Führung. Lucka setzte nach. Nach langem Ball von Eschenbaum schob Löffler zum 1:1 (37.) ein. Zuvor hatte Löffler den Pfosten getroffen. Nach dem Seitenwechsel hatte Lucka mehr Spielanteile, kam aber nicht zum Erfolg. So verfehlte Fischer freistehend. Am Ende waren beide Trainer mit dem Remis zufrieden.

 

Die SG Schmölln hatte beim Post SV Gera mit 1:3 das Nachsehen. In diesem Spitzenspiel agierte Schmölln in den ersten 15 Minuten sehr gut. In Führung aber gingen die Gastgeber durch Nehrhoff. Gera hatte danach auch mehr vom Spiel. Trotzdem konnte Schmölln bis zur Pause gut mithalten. Zwei Riesenchancen konnten die Knopfstädter nicht nutzen. Nach der Pause scheiterte (47.) Pohl am Torwart. Einen Fehler (53.) nutzte Lange zum 2:0. Als in der 73. Minute Neumaier auf 2:1 verkürzte, keimte Hoffnung beim Gast. Schmölln steckte nie auf und blieb im Spiel. In der 78. Minute machte allerdings Nehrhoff den Post-Sieg perfekt. Der Gastgeber brachte die Führung clever über die Zeit.

 

Einen wichtigen 2:1-Auswärtssieg holte Traktor Nöbdenitz bei BW Niederpöllnitz. In der ersten Halbzeit verlief die Partie ausgeglichen und war von Mittelfeldspiel geprägt. Chancen waren damit Mangelware. Nach dem Seitenwechsel übernahm Nöbdenitz das Zepter und suchte die Offensive. Meinhardt (63.) erzielte die Gästeführung, die Opitz (76.) auf 0:2 ausbaute. Er hatte eine gute Kombination erfolgreich abgeschlossen. Nöbdenitz spielte weiterhin starken Konterfußball. Der Anschlusstreffer der Gastgeber durch Strafstoß von Linsel (90.) kam zu spät. Der Sieg für Nöbdenitz ging völlig in Ordnung.

 

Der SV Lumpzig trennte sich von Eintracht Fockendorf 0:1 (0:0). Lange Zeit war es ein gleichwertiges und offenes Spiel. Die Gäste hatten leichte spielerische Vorteile. Lumpzig zeigte Einsatz und hatte die besseren Tormöglichkeiten, die aber nicht verwertet wurden. So scheiterte Fieder kurz vor der Pause freistehend am Fockendorfer Keeper. Ein Lumpziger Missverständnis (54.) nutzte Otto zum 0:1, er schloss sein Solo erfolgreich ab. Lumpzig rannte an und drängte auf den Ausgleich. Fockendorf verwaltete clever den knappen Vorsprung und nahm die drei Punkte gern mit. Aus Lumpziger Sicht war es ein glücklicher Gästesieg.

 

Im Derby gegen den TSV Monstab/Lödla war der SV Rositz als Favorit in allen Belangen überlegen und ging mit 4:0 vom Platz. Trotzdem war Geduld bis zum 1:0 angesagt. Monstab/Lödla wehrte sich tapfer, hatte allerdings nur eine Notelf an Bord. Die Gäste waren in der Offensive einfach zu schwach. Nach 14 Minuten ging ein Schuss von Kahnt knapp vorbei. Bei Rositz fehlte noch der Finalpass. Nach Eingabe von Leutert (30.) brach Reichel den Bann mit dem 1:0. Rositz kombinierte nun und drückte auf das Tempo. Leutert (36.) bediente Nierlein, dessen Eingabe Daniel zum 2:0 nutzte. Rositz hatte weitere Chancen, so scheiterte Leutert in der 42. Minute. Nach der Pause (48.) legte Daniel nach Vorarbeit von Kahnt zum 3:0 nach. Einen Freistoß von Reichel (57.) nutzte Leutert mit Kopfball zum 4:0. Leider musste Libero Undeutsch verletzt ausscheiden. Monstab/Lödla stand nur in der Defensive, Torwart Hadam verhinderte eine höhere Niederlage.

 

Reinhard Weber

Reinhard Weber

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