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Altenburg Rositzer Erstklässler pflanzen Baum des Jahres
Region Altenburg Rositzer Erstklässler pflanzen Baum des Jahres
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18:40 13.11.2017
Die Mädchen und Jungen des Insobeums schippen beim Pflanzen der Fichte begeistert mit. Quelle: Mario Jahn
Rositz

Die Fichte gehört zu den am weitesten verbreiteten Baumarten. 2017 wurde das Nadelgehölz als Baum des Jahres ausgerufen. Damit stand fest, was am Montag zum traditionellen Baumpflanzen der Erstklässler des Insobeums in der Rositzer Parkanlage „Bäume des Jahres“ in die Erde kommt. Dazu gab es wie immer von Förster Wolfgang Paritzsch viel Wissenswertes rund um den Baum des Jahres.

Die Fichte gilt als „Brotbaum“ der Forstwirtschaft, weil sie schnell wächst und das Holz vielfältig nutzbar ist. Und – so erklärte Paritzsch den Mädchen und Jungen – es sei ein Baum, der bereits von klein auf wirtschaftlich genutzt wird. Beispielsweise sind kleine Fichten beliebte Weihnachtsbäume. Drüber hinaus wurden früher junge Fichten für Stangen genutzt, die im Garten Bohnen und Tomaten stützen, oder aus denen Leitern gebaut wurden. Und noch heute ist ein Großteil des Bauholzes aus Fichte.

Doch gerade ihr wirtschaftlicher Wert hat die Fichte auch in Verruf gebracht. Bis in die 80er-Jahre waren sie vielerorts die Monokultur des Waldes. Und das, obwohl Fichten eigentlich nur in der Taiga und in höheren Gebirgslagen heimisch sind. Der massenhafte Anbau überall führte zu Problemen: Die Wälder wurden artenärmer und Schädlinge wie der Borkenkäfer breiteten sich rasant aus. Deshalb sei es inzwischen nicht mehr gestattet, Fichten in den hiesigen Wäldern anzubauen, so Paritzsch.

Gespendet wurde die kleine Fichte für den Park von den Rositzer Familien Junge und Geißler.

Von Jörg Reuter

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