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Altenburg Rositzer Gemeinderat vergibt vier Aufträge
Region Altenburg Rositzer Gemeinderat vergibt vier Aufträge
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14:30 26.02.2018
So schmuck wie die Scheune (rechts hinten) soll auch der Stall (links) des Bernsteinhofs nach seiner Sanierung aussehen. Quelle: Mario Jahn
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Rositz

Läuft es nach Plan, dann werden im Sommer Baufirmen mit der Sanierung und dem Umbau des Stallgebäudes im Bernsteinhof Rositz beginnen. In seiner jüngsten Sitzung vergab der Gemeinderat zwei Planungsleistungen. Ein Architekt aus Windischleuba gab mit reichlich 18 500 Euro für die Gesamtplanung das wirtschaftlichste von drei Angeboten ab. Ebenfalls drei Architektenbüros bewarben sich um die Tragwerksplanung. Ein anderer Bauingenieur, auch aus Windischleuba, gab in diesem Fall mit fast 7800 Euro das günstigste Angebot ab.

„Zukünftig soll auch die erste Etage des Stalls genutzt werden. Dort entstehen Vereinsräume und Pensionszimmer“, erklärt Bürgermeister Steffen Stange (parteilos), warum das mehrere hundert Jahre alte Gebäude nun auf seine Statik untersucht wird. Doch bevor erste Feriengäste einchecken oder eine alte Zahnarztpraxis wiederaufgebaut werden kann, ist noch viel Arbeit nötig. Bis auf das bereits erneuerte Dach müsse praktisch alles gemacht werden, so Stange. Das beginne im Inneren bei den Sandsteinsäulen und dem Gewölbe, gehe weiter zu den Medien und dem Ausbau der Räume und reiche hin bis zu Fenstern und Türen sowie dem Neuverputzen der Fassade.

Wie lange die Arbeiten am letzten unsanierten Haus des über 300 Jahre alten Gehöfts dauern, ist offen. Wünschenswert wären zwei Bauabschnitte, aber es könnten auch vier werden. „Das hängt zum einen von den Kosten ab und zum anderen von der Haushaltslage der Gemeinde“, sagt Stange. Außerdem müssen die beantragten Fördermittel ausgereicht werden. Mit den ersten Zuschüssen rechnet der Bürgermeister noch in diesem Jahr. „Kommt das Geld, könnten wir schon im Sommer anfangen und bis Ende 2017 den ersten Bauabschnitt realisieren.“

Die Dämmung des Turnraums der Kindertagesstätte Zwergenstübchen wird im Juni und Juli verwirklicht. Für dieses Vorhaben vergab der Gemeinderat ebenfalls zwei Aufträge. Eine Lödlaer Firma wird das Dach erneuern und mit Wellblech decken. Dafür werden laut dem wirtschaftlichsten Angebot etwa 16 300 Euro ausgegeben. Um diesen Auftrag hatten sich fünf Betriebe beworben. Für die anschließende Dämmung berechnet eine Altenburger Firma entsprechend ihres Kostenvoranschlags rund 19 300 Euro. Die anderen zwei vorliegenden Angebote weisen höhere Kosten fürs Dämmen aus.

Die Wände des Turnraums – dieser wurde 2010 aus der früheren Sauna geschaffen – müssen gedämmt werden, weil sie sehr dünn sind. Deswegen sei drinnen, laut Stange, stets eine hohe Luftfeuchtigkeit und auch das Heizen sei nicht besonders effektiv. „Das wollen wird schon längst angehen, es ging aber nicht so einfach, weil das jetzige Dach zu klein ist. Vor dem Anbringen der Dämmung muss es verbreitert werden“, erläuterte er im Gemeinderat. Anders als ursprünglich geplant, wird es aber nicht mit Dachpappe, sondern mit Wellblech eingedeckt. Das hatte die Lödlaer Dachdeckerei in einem Nebenangebot vorgeschlagen. „Wir haben uns dafür entschieden, weil beim Metalldach weniger Wartungsaufwand nötig wird. Außerdem war es um ein paar Euro preiswerter“, so der Bürgermeister. Und auch unter dem Blech werde eine Dämmung angebracht, antwortete Bauamtsleiterin Katja Petzold auf eine entsprechende Frage aus dem Gemeinderat.

Von Jörg Reuter

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