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Altenburg Rote Spitzen bald begehbar
Region Altenburg Rote Spitzen bald begehbar
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21:56 13.01.2012
Sollen bald nicht nur von außen hübsch anzusehen sein - die Roten Spitzen.
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Das Areal rund um das ehemalige Augustinerkloster und das Bauwerk selbst im unteren Bereich werden ab der zweiten Jahreshälfte mittels eines Rundwegs zu festen Zeiten begehbar sein, informiert die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Es ist geplant, den Besuchern fast täglich die Chance für eine Besichtigung zu geben. Vorerst werden dann Führungen angeboten. Ab 2013 soll eine ständige Ausstellung in den Roten Spitzen ihren Platz haben.

Die aktuellen Ausstellungsvorhaben des Schloss- und Spielkartenmuseums für 2012 richten sich zum Großteil am Deutschen Trachtenfest aus, das Anfang Juni in Altenburg stattfindet. Drei Sonderausstellungen sind in Vorbereitung. Auftakt ist am 26. Februar: "Bauern im Kunsthandwerk und in der bildenden Kunst" stehen dann im Fokus. In den anderen Expositionen werden bäuerlich geprägte Fotografien sowie bäuerliche Arbeits- und Alltagskultur eine Rolle spielen. Am 22. April und am 13. Mai starten diese Offerten.

Mit der Thematisierung von Straußeneiern gibt sich die traditionelle Osterausstellung durchaus exotisch.

Friedrich Barbarossa rückt nicht nur an den Roten Spitzen, sondern auch im Schloss mit Blick auf die Festspiele 2013 zunehmend in den Fokus. In diesen Tenor passt die Lesung mit Professor Knut Görich am 22. März im Bachsaal des Residenzschlosses. Er lehrt an der Münchner Universität und hat im Vorjahr eine neue Biografie zum legendären Stauferkaiser veröffentlicht.

Mit diesem Programm möchten man ähnliche Besucherzahlen erzielen wie vergangenes Jahr. 2011 besuchten rund 48 000 Gäste das Schloss- und Spielkartenmuseum. Dies sind zwar etwa 3000 weniger als 2010, wovon sich aber kein Qualitätsindex für Inhalt oder Präsentation der Ausstellungen ableiten lässt, heißt es in der Pressemitteilung. Der Rückgang bewege sich im Bereich "natürlicher Schwankungen". Überdies verzeichneten momentan auch andere Museen in Mitteldeutschland leicht rückläufige Besucherzahlen.

Insgesamt zeigt sich das Schloss mit Besucherzuspruch und den gebotenen Ausstellungen zufrieden. Gleich zu Beginn des Jahres wurde an das 30. Dienstjubiläum des Schlossorganisten Felix Friedrich erinnert. In Anspielung auf die große Schlosskirchenorgel von Trost war der Titel der Ausstellung "Trostvolle Jahre". Unbekannte Skizzen und Zeichnungen des heimischen Künstlers Otto Pech (Pix) konnten im Sommerhalbjahr besichtigt werden. Zur Jahresmitte erfreute die 7. Thüringer Landesfotoschau viele Gäste mit eindrucksvollen Aufnahmen. "Die tragbaren Ehrenzeichen des Königreiches Sachsen 1806-1918" betrachtete zwar eine fachliche Nische, weitete sich aber zu einer geschichtlichen Schau aus.

Wie bereits bei anderen Gelegenheiten trumpfte das Schlossmuseum 2011 mit zwei Sonderausstellungen zum Thema Spielkarten auf. Die Schau "Mit der Spielkarte um die ganze Welt - Touristische Ziele auf Spielkarten" gab sich weltläufig. Die Sammlung unter der Überschrift "Ein Spiel mit vielen Unbekannten - Politische Spielkarten" transportierte politische Inhalte mal ernster, mal humorig.

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