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Rückkehr der Bauarbeiter

Rückkehr der Bauarbeiter

Die Arbeiterwohlfahrt hat neue Pläne für ihr Gebäude in der Barlachstraße in Altenburg-Nord. Nach der Sanierung des dort untergebrachten Kindergartens soll im benachbarten Gebäudeteil ein betreutes Wohnen für demenzkranke Menschen eingerichtet werden.

Altenburg.

 

 

 

 

Von Monique Pucher

Nach dem Bau ist vor dem Bau. Erst vergangenes Jahr bekam die Kindertagesstätte Zwergenland der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in der Barlachstraße 26 eine Runderneuerung für 237 000 Euro. Zwei Drittel des Geldes kamen aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung und den ergänzenden Mitteln von Land und Kommune. Mit den verbleibenden 66 000 Euro wurden zudem zwei neue Krippenräume geschaffen.

Schon 2013 sollen erneut Bauarbeiter die Szenerie betreten. Dann soll der benachbarte Gebäudeteil saniert werden, in dem sich derzeit noch der städtische Seniorentreff befindet. "Zurzeit befinden wir uns noch im Planungs- und Genehmigungsverfahren", teilte der Pressesprecher der Awo Thüringen, Dirk Gersdorf, auf OVZ-Nachfrage mit. Zudem sei die Finanzierung noch nicht gesichert.

Was jedoch mit den Räumlichkeiten passieren soll, dazu konnte Gersdorf schon konkrete Aussagen machen. "Die Awo plant ein ambulant betreutes Wohnen für an Demenz erkrankte Personen sowie eine Außenstelle eines ambulanten Pflegedienstes aus Gößnitz." Die Einrichtung soll eine Mischung aus betreutem Wohnen und einer stationären Einrichtung werden, wobei permanent Betreuer vor Ort sein sollen. Zudem soll noch eine Begegnungsstätte entstehen, wo bedürftige Menschen täglich ein Mittagessen erhalten können.

Derzeit ist hier noch der städtische Seniorentreff untergebracht. Doch der soll im April in das neue Stadtteilzentrum in der Otto-Dix-Straße umziehen. Das bestätigte Rathaus-Pressesprecher Christian Bettels. Eigentlich sollten die im Sommer 2010 gestarteten Arbeiten an dem rund 1,1 Millionen Euro teuren Bauwerk schon 2011 abgeschlossen sein. Doch unter anderem durch Wetterkapriolen und Kabeldiebstahl kann dies erst im zweiten Quartal 2012 umgesetzt werden.

Bis 2001 hatte in Altenburg-Nord auch die Awo einen Seniorentreff angeboten, der in der Albert-Levy-Straße beheimatet war. Dieser musste aber geschlossen werden, weil er jedes Jahr ein Defizit von damals 25 000 Mark verursachte.

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