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Rückschlag für Aufbau-Handballerinnen

Rückschlag für Aufbau-Handballerinnen

HC Salzland 23:25 (9:14). Die Aufbau-Frauen haben den Angriff in Richtung Tabellenspitze gehörig in den Sand gesetzt und gegen einen unmittelbaren Mitbewerber auf einen Medaillenplatz eine schmerzhafte Niederlage einstecken müssen.

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Kampf und Krampf: Aufbau-Spielerin Jana Foksova (M.) versucht alles, um zum Erfolg zu kommen. Aber Altenburg macht gegen den HC Salzland zu viele Fehler.

Quelle: Mario Jahn

Aufbau Altenburg. Die Aufbau-Frauen haben den Angriff in Richtung Tabellenspitze gehörig in den Sand gesetzt und gegen einen unmittelbaren Mitbewerber auf einen Medaillenplatz eine schmerzhafte Niederlage einstecken müssen. Wer allerdings so fahrlässig mit seinen Chancen umgeht wie die Altenburgerinnen, dazu noch eine Unmenge technischer Fehler fabriziert, der hat den Sieg auch nicht verdient und muss nun in Richtung Saisonziel wohl erst einmal kleinere Brötchen backen.

 

Überhaupt hielt das Spitzenspiel nur sporadisch, was es versprach. So brachten sich die Prinzenräuberinnen, die ohne Anja Friedrich, Daniela Wurst, Franziska Holz und Ingrida Radzeviciute antreten mussten, nach fünf Spielminuten zunächst mit 3:1 in Front. Auch weitere fünf Minuten später sah dies beim 6:6 immer noch gut aus, weil beide Teams fast die gleichen Fehler machten und sich damit nahezu neutralisierten.

Nach einer Viertelstunde bekamen zuerst die Gäste ihrer Fehlerquote einigermaßen in Griff, während die Altenburgerinnen weiter ohne spielerische Akzente agierten und unkonzentriert beste Chancen versiebten. Die Quittung folgte sogleich: Eine Vier-Tore-Gästeführung, von der man sich bis kurz vor der Pause auch nicht mehr erholen sollte. Dabei kam es gar noch dicker, als die ehemalige Altenburgerin Marie Knappe zwei Sekunden vor dem Halbzeitpfiff erneut abzog und gar noch ein Tor mehr zwischen beide Mannschaften brachte. In eigener Halle nur neun Tore in 30 Minuten zu erzielen, ist eine erschreckende Bilanz, die auch auf den Rängen für Kopfschütteln sorgte.

In welche Richtung sollte jetzt die Pausenansprache des Trainergespannes gehen? Es konnte eigentlich nur besser werden. Wurde es auch, zumindest etwas. Dadurch wurde die Begegnung wieder ausgeglichener und spannender, weil auch die Gäste keineswegs ihre Vizemeistertitel-Ambitionen unter Beweis stellten und den Gastgeberinnen beim Vergeben von Großchancen in nichts mehr nachstanden. Die Aufbau-Frauen witterten nun ihre Chance, wurden stärker und sicherer. Und siehe da: Nach 40 Minuten sollten sie doch noch mit dem 16:16-Ausgleich belohnt werden.

Zwei Minuten später, bei der Altenburger 18:16-Führung, stand das Spiel gar auf dem Kopf. Das hätte es nun eigentlich sein müssen: Wer so eine Partie dreht, der müsste doch psychologisch dermaßen Oberwasser für die Schlussphase bekommen, dass nichts mehr schiefgeht. Ging es aber, weil Fehlversuche und technische Fehler wieder unerklärliche Ausmaße annahmen. Auch wenn man Aufbau nicht absprechen konnte, alles versucht zu haben, war nach dem 21:21 in der entscheidenden Phase der Ofen aus.

Die Gäste hingegen machten clever die Big Points, erzielten gleich vier Tore am Stück und verdienten sich damit den Sieg. "15 Fehlwürfe, mindestens ebenso viele technische Fehler, dazu noch vier vergebene Siebenmeter, damit kann man einfach kein Spiel gewinnen", resümierte der sichtlich gezeichnete Co-Trainer Christian Vincenz.

Er und Headcoach Michael Zita müssen nun ihr Team wieder aufrichten, nächster Gegner wird der Tabellenzweite aus Marienberg sein. Und dort weiß man spätestens jetzt, dass es derzeit keiner überdurchschnittlichen Leistung bedarf, um in Altenburg zu gewinnen.

 

Zimmermann, Keller, Foksova (6), Dorotikova (3), Unger (1), Walzel (3), Lingk (3), Große, Birnstock, Konrad (7).

Lutz Pfefferkorn

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