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Altenburg Rund 420 Fahrzeuge und 4000 Besucher bei „Altenburg gibt Gas“ in Nobitz
Region Altenburg Rund 420 Fahrzeuge und 4000 Besucher bei „Altenburg gibt Gas“ in Nobitz
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19:15 19.06.2017
Tiefergelegt, verbreitert, Soundanlagen, Überrollbügel, Motortuning – an Sonnabend gab es auf dem Flugplatz alles zu sehen, was Tuningfans bei Autos schätzen. Quelle: Mario Jahn
Nobitz

Wer Benzin im Blut hat, der war am Sonnabend auf den Flugplatz in Nobitz richtig. Zum ersten Mal fand auf den Gelände die Veranstaltung „Altenburg gibt Gas“ statt. Herzstück waren mehr als 200 aufgemotzte beziehungsweise umgebaute private Fahrzeuge. Rundherum hatten die Organisatoren des Tuningtreffens ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Autohäuser, Rennteams oder Profituner waren vor Ort und hatten natürlich auch jede Menge Fahrzeuge mit. Unterm Strich waren es laut Veranstalterangaben um die 420 Pkw, Rennwagen, Motorräder und Oldtimer auf dem Platz zwischen Terminal und Landebahn. „Wir sind sehr zufrieden“, zog Thomas Hermsdorf gestern Bilanz. Zur Veranstaltung „Altenburg gibt Gas“ wurden etwa 4000 Besucher gezählt, am Abend zur Dance Night waren es noch einmal rund 250 Gäste.

Bis jedoch die DJs den Takt angaben, dominierte Motorensound. Für nicht wenige Besucher auf dem Airport reine Musik im Ohr. Was sich an den leuchtenden Augen leicht ablesen ließ. Zum Beispiel, als das Schumann-Motorsport-Team den Super-Pro-ET-Dragster anwarf. Das Röhren des V-8-Big-Blocks war auch nicht zu überhören. „Der Motor hat 1300 PS und ist in sieben Sekunden von 0 auf 100“, erklärte Pilot Olli Petzold.

Fahren konnte man damit nicht, was nicht für alle Autos galt. Ein 70 000-Euro-Lotus beispielsweise konnte selbst gesteuert werden. „Es war megacool. Die Beschleunigung ist irre. Auch der Anpressdruck. Das Auto klebt förmlich auf dem Asphalt“, schwärmte David Kraatz nach seiner Spritztour. Der Altenburger war mit seinem Saab in Nobitz. „Bis jetzt habe ich ihn auf Optik getunt, aber im Winter soll der Motor folgen“, erzählte er auf dem Weg zurück zu den ausgestellten Fahrzeugen. Wo auch Kenneth Pauleck mit seinem Audi stand. Circa 10 000 Euro habe er in den Kombi gesteckt. Dafür konnte er ihn außen und innen nach seinem Geschmack gestalten. „Original ist langweilig, ich möchte ein individuelles Auto, sowas wird nie fertig.“

Genau wegen solcher Pkw waren Enrico Ziehe und Julian Stöckmann aus Potsdam mit dem 400-PS-BMW angereist. Beide sind Tuningfans und oft auf Treffen. Dort drehen sie unter anderem Videos für ihren Youtube-Kanal. „Es gibt größere Veranstaltungen, aber für die Region ist das sehr okay. Die Vielfalt haut hin und die Preise sind unschlagbar“, lobte Stöckmann. Etwas besonderes sei zudem das Renntaxi, ergänzte Ziehe.

Aus diesem stieg gerade Josephine Kunze aus. Als Beifahrerin eines Rennfahrers im 350-PS-DTC-Flitzer ging es zwei Runden über die Landebahn. „Das ist auf keinen Fall nur was für Männer, sondern für jeden. Das macht super viel Spaß“, flötete die Altenburgerin.

Von Jörg Reuter

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