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Altenburg Runder Tisch für alle Kleingärtner in Altenburg?
Region Altenburg Runder Tisch für alle Kleingärtner in Altenburg?
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18:50 12.02.2019
Steigender Leerstand und wachsendes Alter der Pächter: Das Kleingartenwesen steht in Altenburg vor besonderen Herausforderungen. Quelle: dpa
Altenburg

Wachsende Leerstände in den Anlagen und ein immer mehr steigendes Durchschnittsalter der Pächter – die Probleme, mit denen die Kleingärtner in Altenburg sowie dem gesamten Landkreis konfrontiert werden, sind hinlänglich bekannt. Weshalb schon seit etlichen Jahren in der Stadt Altenburg in Zusammenarbeit ein innerstädtisches Entwicklungskonzept gilt, mit dem das in der Kommune schon überdurchschnittlich entwickelte Kleingartenwesen in geordneten Bahnen gesund geschrumpft werden soll. Allerdings erreicht dieses Programm nicht alle Anlagen. Außen vor sind beispielsweise Sparten, die nicht dem Regionalverband der Kleingärtner angehören.

Gleiche Problemlagen

„Aber die Problemlagen sind doch in allen Kleingärten gleich, wenngleich höchst unterschiedlich akut“, sagt Stefan Nowak, Altenburger Stadtrat der Fraktion „Pro Altenburg“. Nowak muss es wissen, kommt er doch sozusagen vom Fach: Seit fast 40 Jahren ist er Chef der Kleingartensparte „Am Waldessaum“, die mit rund 210 Parzellen auf circa 6,5 Hektar vereinseigenem Land zu den größten Sparten in der Skatstadt zählt. Nur dass der Waldessaum schon seit Jahren nicht mehr dem Regionalverband angehört. Nowak sieht angesichts der für das gesamte Kleingartenwesen bedrohlichen Tendenzen den Solidargedanken sämtlicher Kleingärtner gefordert.

Ein runder Tisch für alle

„Ist es nicht an der Zeit, dass sich Vertreter aller Kleingartenanlagen des Altenburger Stadtgebietes, unabhängig, ob sie zum Regionalverband gehören oder selbstständig sind, egal, ob sie auf städtischem, privatem oder Eigentumsland liegen, gemeinsam an einen Tisch setzen, um über diese Entwicklung gemeinsam zu beraten und die weiteren Schritte abzustecken?“, schlägt Nowak vor. Als Stadtrat und langjähriger Spartenchef stehe der 72-Jährige solchen Vorstößen auf jeden Fall aufgeschlossen gegenüber. „An einer Art rundem Tisch könnten alle diese Probleme auf Augenhöhe diskutiert und gemeinsam Lösungen gesucht werden“, sagt Nowak.

Von Jörg Wolf

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