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Altenburg SPD-Kandidatin Katharina Schenk hat einen Plan für Altenburg
Region Altenburg SPD-Kandidatin Katharina Schenk hat einen Plan für Altenburg
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18:10 08.03.2018
Katharina Schenk Quelle: Hasselblad H6D
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Altenburg

„Der Plan für Altenburg“ – mit diesem Slogan will Katharina Schenk im Kampf um den Oberbürgermeister-Posten punkten. Wie die SPD-Kandidatin mitteilte, basiert der Spruch auf ihren Wahlplakaten auf drei Grundpfeilern: Altenburg als Wohn-, Bürger- und Heimatstadt. „Nur wenn Altenburg wieder wächst, kann die Lebensqualität auch für die, die jetzt schon hier leben, erhalten und gesteigert werden“, erklärte die 30-Jährige. „Wenn Bewohner in Altenburg-Nord eine Kaufhalle vermissen, wenn Seniorinnen und Senioren über schlechte Straßen klagen und Unternehmer betonen, dass sich eine Investition in Altenburg noch nicht lohnt, dann gilt es durch Zuzug zu belegen, dass sich Investitionen lohnen werden, dass die Infrastruktur nicht nur erhalten, sondern ausgebaut wird, weil hier Familien einen Mittelpunkt finden, den sie in den von Wachstumsschmerzen geplagten Oberzentren nicht mehr sehen.“

Sie sei selbst mit ihrer Familie in die Skatstadt gezogen, „weil wir hier noch wachsen können“, so Schenk weiter. „Ich kenne die Überlegungen Umzugswilliger aus erster Hand. Mein Umzug soll der erste von vielen Umzügen sein.“ Um Altenburg zur attraktiven Wohnstadt zu formen, braucht es einen Botschafter und den Stolz einer Bürgerstadt, die auf die hervorragenden Seiten Altenburgs verweist. Hier findet sich Kultur, Natur, Historie, lokale Wirtschaft und noch einiges mehr auf engem Raum vereint. Doch um diese Vorzüge wissen viel zu wenige Menschen, heißt es in der Mitteilung weiter. „Das will ich zum Beispiel mit einer Neubürgerkampagne ändern, aber auch damit, dass die Menschen hier wieder das Gefühl haben, gehört zu werden und so am Ende selbst wieder stolze Botschafter ihrer Stadt sind.“

Ehrliche und nachhaltige Bürgerbeteiligung sei ihr wichtig, sagt Schenk. „Denn so kann eine Stadt gemeinsam Prioritäten setzen und dann auch akzeptieren, dass bestimmte Projekte noch nicht angepackt werden.“ Es gehe nicht um Wunschlisten, sondern um die Frage, welche Stellschraube wir drehen müssen, um die Entwicklung grundlegend zu lenken. „Es gilt, Potenzialgebiete auszuweisen, die Altenburg als Wohnstandort etablieren und so nachhaltig stärken.“

„Einen Plan für Altenburg zu haben, bedeutet die Potenziale zu sehen und einen Weg vorzuschlagen“, so die SPD-Kandidatin. „Dieser Weg ist keine Einbahnstraße. Er funktioniert mit Hilfe meines Netzwerkes und mit Bürgerbeteiligung. Er funktioniert dialogisch und dabei ehrlich.“ Die finanziellen Möglichkeiten seien begrenzt, kein Kandidat könne die Geldpresse anwerfen. „Es gilt jetzt klar zu sagen, wie wir Altenburgs Potenziale heben sollen. Für mich ist die zentrale Stellschraube das Wohnen. Mit Selbstnutzerprogrammen, attraktiven Wohnstandorten, Eigenheimflächen und gezielter Werbung können wir Menschen für den Zuzug gewinnen.“ Weitere notwendige Schritte ergeben sich daraus. Mehr Kaufkraft, mehr Zuweisungen aus Landesmitteln, mehr Lebendigkeit – nicht nur, aber auch in der Innenstadt. „Wenn eine Stadt lebendig ist, wird sie auch für Investoren, Unternehmen und Kreative attraktiv.“ Altenburg sei geliebte Heimatstadt für viele. „Diese Botschaft müssen wir nach außen tragen. Ich will das als oberste Botschafterin dieser Stadt tun.“

Von ovz

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