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Altenburg SPD-Kreisverband stellt vor Parteitag personelle Weichen neu
Region Altenburg SPD-Kreisverband stellt vor Parteitag personelle Weichen neu
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18:29 14.09.2012

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Und mit dem Altenburger Stadtrats-Fraktionsvorsitzenden Nikolaus Dorsch wollen die Genossen endlich wieder einmal einen eigenen Abgeordneten in den nächsten Bundestag bringen.

"17 Jahre sind wirklich genug", bestätigte Schubert seinen Rückzug. Er habe sich seit Längerem zum Verzicht auf dieses Parteiamt entschlossen, nicht zuletzt, um einen Generationswechsel im Kreisverband zu befördern, sagte der Staatssekretär im Thüringer Sozialministerium gegenüber OVZ. Sein Nachfolger soll der Chef der Kreistagsfraktion, Dirk Schwerd, werden, hatte Schubert seinen Genossen vorgeschlagen. Die stimmten dem Personalwechsel auf der Kreisvorstandssitzung am Montag zu. Schwerd war ursprünglich auch Landratskandidat, hatte dann aber aus persönlichen Gründen verzichtet.

Völlig überraschend ist hingegen die zweite Personalie, die ebenfalls am Montag diskutiert, aber erst seit der Sitzung des Altenburger Stadtverbandes vom Mittwoch endgültig ist: Nikolaus Dorsch wird sich als Direktkandidat im Wahlkreis 195 für den nächsten Bundestag bewerben, der im Herbst 2013 gewählt wird.

Letztlich sei die Entscheidung auch für ihn ein wenig überraschend gewesen, räumte Dorsch ein. "Einerseits will ich mich dafür einsetzen, dass sich in der Sozial- und Wirtschaftspolitik in Berlin etwas ändert. Es ist höchste Zeit", sagte er. "Andererseits ist es auch Zeit, dass sich in der Vertretung des Landkreises im Bundestag etwas ändert." Persönlich schätze er zwar die beiden derzeitigen Abgeordneten, Volkmar Vogel (CDU) und Frank Tempel (Linke), aber ihre politische Rückwirkung auf den Landkreis sei viel zu gering.

Doch bevor Dorsch gegen die beiden zur Bundestagswahl antreten kann, muss er erst parteiintern gewinnen. Über den Direktkandidaten entscheiden nämlich auch die Greizer Genossen mit, denn zum Wahlkreis gehören beide Landkreise. Und in Ronneburg wurde ebenfalls am Mittwoch bereits einstimmig der Staats- und Politikwissenschaftler Martin Luckert nominiert. Am 23. Oktober wird eine gemeinsame Vertreterversammlung beider Kreisverbände die Entscheidung treffen. Gemäß der aktuellen Mitgliederzahl stellen die Altenburger dort 14, die Greizer zwölf Abgesandte.

"Ich freue mich auf diesen parteiinternen Wettbewerb. Gewinnen soll der, der den Vorstellungen der Basis am besten entspricht", sagte Dorsch. Schon zum Kreisparteitag in zwei Wochen wollen sich beide Bewerber gemeinsam vorstellen. Günter Neumann

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