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Altenburg SV Lerchenberg Altenburg gewinnt Wette und Vereinswertung
Region Altenburg SV Lerchenberg Altenburg gewinnt Wette und Vereinswertung
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05:42 12.06.2018
Strahlende Sieger des Vereinswettbewerbs: Die Läufer des SV Lerchenberg Altenburg, die mit 210 Finishern auch die Wette des Skatstadtmarathons gewannen. Quelle: privat
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Altenburg

Beim 10. Skatstadtmarathon gab es exakt 3841 Sieger. Denn so dürfen sich getrost all jene Läufer nennen, die es angesichts tropischer Temperaturen am Sonnabend ins Ziel auf den Markt schafften. Mit 210 Finishern stellte der SV Lerchenberg (SVL) dabei die größte Gruppe und gewann damit die diesjährige Wette gegen die Macher des Lauf-Fests. Schließlich hatten die Altenburger Leichtathleten gewettet, dass es die Organisatoren nicht schaffen, mindestens 25-mal so viele Aktive ins Ziel zu bekommen, wie der SVL Finisher hat.

SVL ist „glücklich und zufrieden“

„Wir sind glücklich und zufrieden“, sagte SVL-Chef Torsten Rist, der Halbmarathon lief und sich freute, dass „alle gesund ins Ziel“ gekommen sind. Völlig überraschend kam der Wettsieg, für den die Skatstadtmarathon-Macher nun ein neues Gerät für den Trimm-dich-Pfad im Stadtwald sponsern müssen, aber nicht. „Die Tendenzen hatten das erwarten lassen“, sagte Rist angesichts des fleißigen Werbens um Starter. So kamen diese neben der Skatstadt und dem Altenburger Land auch aus Stuttgart, Düsseldorf, Berlin oder Erfurt. Die Organisatoren nahmen es gelassen: „So eine Wette verliert man gern“, erklärte Sprecher Helmut Nitschke.

Die „riesengroße Freude“, von der Rist ebenfalls sprach, hatte aber noch einen Grund: Mit 171 Finishern gewann der SVL auch die Vereinswertung – zum dritten Mal. Dass es dort weniger Zieleinläufer waren, liegt an den herausgerechneten Kindern und Jugendlichen.

Verein „Freude am Laufen“ sammelt 4000 Euro für guten Zweck

Wenig tragisch nahm es das Freude-am-Laufen-Team, dass mit 69 Finishern das Podest mit Rang vier knapp verpasste. „Alles gut“, sagte Vize-Vereinschef Alexander Bräunlich angesichts der insgesamt rund 4000 Euro, die man von verschiedenen Sponsoren und Spendern laufenderweise eingesammelt hat und nun für einen guten Zweck verwendet. So geht das Geld an die Kinder- und Jugendeinrichtungen im Landkreis, das Kinderheim „Sonnenland“, das Altenburger Kindergartensportprojekt „Juniorcup“ und den Verein „Ponte Kö“ in Weißenfels.

Mitlaufender Mitorganisator zeigt sich tief beeindruckt

Als „unbeschreiblich“ wird das Rennen Helmut Nitschke in Erinnerung bleiben. Der Mitorganisator, der – statt im Start-Ziel-Bereich alle Fäden in der Hand zu halten – erstmals selbst mitlief, erreichte seine Minimalziele: Start in die zweite Runde vor dem Start der 13,3 km und Einlauf vor der Besenläuferin. „Das war eine Runde der ganz anderen Art“, sagte der 64-Jährige angesichts der Erlebnisse an der Strecke und dem Hochgefühl bei der Zielankunft. Dass seine Zeit von 5:49 Stunden nicht optimal war, lag nach eigener Einschätzung neben der Hitze auch an zu viel Druck, den er sich selbst gemacht hat und daran, dass er sich unterwegs „doch ein bisschen verquatscht“ hat. „Es war phänomenal, was die Altenburger abseits unserer Angebote auf die Beine gestellt haben.“

Von Thomas Haegeler

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