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Altenburg SWG Meuselwitz entkernt Wohnhaus und macht Dach dicht
Region Altenburg SWG Meuselwitz entkernt Wohnhaus und macht Dach dicht
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00:18 01.10.2016
Am langen Ausleger des Krans schweben Dachziegel in den Innenhof am Rathenauplatz 5. Quelle: Gert Schmidt
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Meuselwitz

Für Aufsehen sorgte dieser Tage ein Kran mit einem besonders langen Ausleger, der mitten in Meuselwitz alle Gebäude überragte. Zum Einsatz kam das Baugerät auf dem Rathenauplatz, wo Dachziegel in den Innenhof des Hauses Nr. 5 transportiert wurden. „Dieses Wohngebäude sichern wir derzeit. Innen laufen Entkernungs- sowie Maurerarbeiten, außerdem bekommt der Bau einen neuen Dachstuhl und wird neu eingedeckt. Auf der Rückseite des Hauses verwendet man zum Teile gut erhaltene alte Ziegel“, berichtet Fred Reichel, Geschäftsführer der Städtischen Wohnungsgesellschaft (SWG) Meuselwitz.

Das Gebäude am Rathenauplatz stehe bereits seit 2006 leer. Da es zum innerstädtischen Sanierungsgebiet und zu einem Gebäudekomplex gehöre, habe er es nicht übers Herz gebracht, es abzureißen. „Wir müssen schließlich unsere Innenstadt attraktiver gestalten, und dazu gehört es auch, die bestehende Bausubstanz zu erhalten und zu sanieren“, so Reichel. Deshalb gehört das Gebäude zu den Objekten, die in nächster Zeit für den sozialen Wohnungsbau saniert werden sollen. Dafür stellt der Freistaat Thüringen Fördergelder bereit.

Auf konkrete Termine für die Sanierung des Hauses wollte sich der SWG-Chef jedoch nicht festlegen. Denn die Umsetzung des Projektes hänge von der Förderung ab, was auch auf den Zuschnitt der Wohnungen zutreffe. Im Augenblick bietet das Gebäude eine Wohnfläche von 290 Quadratmetern, verteilt auf sechs Wohnungen. Ob es bei denen bleibt, vermochte Reichel nicht zu sagen. Gesetzlich vorgeschrieben sind bei Sozialwohnungen 45 Quadratmeter für eine Person und 60 Quadratmeter für zwei Leute. Danach müsse man sich richten. „Fest steht aber, dass die Wohnungen im Erdgeschoss nach der Sanierung barrierefrei sein sollen“, so der Geschäftsführer.

Für die Finanzierung der laufenden Sicherungsarbeiten kann die SWG auf 114 600 Euro aus Mitteln der Städtebauförderung des Freistaates Thüringen und des Bundes zurück greifen. Bewillig ist die Sicherungsmaßnahme bis Ende März 2017. „Bis dahin sind die Arbeiten abgeschlossen“, ist Reichel zuversichtlich.

Von Marlies Neumann

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