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Altenburg SWG plant neuen „Wohnpark Lindenau“ in Altenburg
Region Altenburg SWG plant neuen „Wohnpark Lindenau“ in Altenburg
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08:00 28.09.2016
SWG plant neuen „Wohnpark Lindenau“ in Altenburg Quelle: Mario Jahn/Google (Bildschirmfoto)
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Altenburg

Das nächste Großprojekt der Städtischen Wohnungsgesellschaft Altenburg (SWG) steht ins Haus – der „Wohnpark Lindenau“. Auf einer derzeit brachliegenden innerstädtischen Fläche sollen mehrgeschossige Mehrfamilien- sowie Einfamilien- und Doppelhäuser entstehen. Ein entsprechender Aufstellungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan liegt dem Stadtrat auf seiner Sitzung am Donnerstagabend vor.

Die SWG selbst ist Eigentümer des Grundstücks, das im Nordosten vom Einkaufsmarkt Kaufland, im Südosten und Südwesten von Wohnbebauung und im Nordwesten von der Kleingartenanlage „Günthers Gärten“ begrenzt wird. Die Zufahrt zum Grundstück soll über die ehemalige, unter Denkmalschutz stehende Siedlung der Gemeinnützigen Aktiengesellschaft für Angestellten-Heimstätten (Gagfah), die ebenfalls der Wohnungsgesellschaft gehört, erfolgen.

Diese möchte hier preiswerte, überwiegend barrierefreie Wohnungen bauen, die ein Mehrgenerationen-Wohnen sowie aktives Miteinander der Bewohner als neues Wohnkonzept möglich macht, heißt es in der Beschlussvorlage. Dies wäre durch Umbaumaßnahmen von bestehenden Häusern deutlich teurer.

Deshalb wurden im Vorfeld verschiedene möglichst integrierte Brachflächen für eine Neubebauung mit naheliegenden Versorgungseinrichtungen untersucht. Andere Standorte scheiterten jedoch an mangelnder Größe.

Der Standort an der Südstraße biete für dieses neue Wohnkonzept die besten Voraussetzungen, heißt es weiter. Dazu gehören ausreichende Flächengröße für den Bau der um Wohnhöfe gruppierten Mehrfamilienhäuser, zudem Einkaufsmöglichkeiten, medizinische Versorgung, Restaurants, Fitness- und Freizeiteinrichtungen, die zu Fuß zu erreichen sind.

Auf der Stadtratssitzung am Donnerstag wird außerdem die Schulnetzplanung 2016 bis 2021 beraten, die laut Oberbürgermeister nur eine Fortschreibung der bestehenden ist und keine gravierenden Änderungen vorsieht. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Unsere Schulen haben Bestand“, erklärte Michael Wolf. Auf der Tagesordnung stehen weiterhin der Jahresabschluss 2015 der SWG, die Vorstellung des Berichts der Arbeitsgruppe „Erinnerungskultur“, der Bebauungsplan „Seniorenwohnanlage Am Jahnpark“ (die OVZ berichtete), die Genehmigung der Planungsleistungen für die Sanierung der Grundschule Karolinum und der Bebauungsplan „Ehrenberg – zur Fasanerie“.

Die Sitzung im Rathaus ist öffentlich und beginnt um 18.30 Uhr traditionell mit einer Bürgerfragestunde.

Von Ellen Paul

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