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Altenburg Saara-Nobitz-Fusion - SPD-Kreischef warnt vor Wildwuchs
Region Altenburg Saara-Nobitz-Fusion - SPD-Kreischef warnt vor Wildwuchs
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12:16 23.11.2011

(epe). "Man muss die Zentren stärken. Städte wie Altenburg und Gößnitz können sonst ihre Funktion fürs Umland nicht mehr wahrnehmen." Diese Position der Landes-SPD hat Hartmut Schubert, Kreisvorsitzender der Sozialdemokraten im Altenburger Land, vorgestern Abend auch gegenüber den acht Genossen der SPD-Basisgruppe Nobitz/Wieratal vertreten.

Die Gruppe unterstützt das Zusammengehen von Nobitz und Saara. Entsprechend kontrovers wurde diskutiert, so der Vorsitzende der Ortsgruppe, Karlheinz Kühn, gestern gegenüber OVZ. Er forderte unter anderem, die Freiwilligkeit, mit der die Bürger ihre Entscheidung getroffen haben, zu respektieren. Schubert warnte dagegen: "Freiwilligkeit darf nicht zu Wildwuchs führen". Man dürfe keine Tatsachen schaffen, bevor überhaupt klar sei, wie sich das Altenburger Land insgesamt entwickeln wird. "Ich sehe auch keinen Grund dafür, die Sache so rasch übers Knie zu brechen." Unter finanziellem Druck hätten alle Kommunen zu leiden. Schubert räumte jedoch ein, dass es nach wie vor keine verbindlichen Richtlinien, keine klaren Strukturen für eine Kreisreform gibt.

Die SPD-Fraktion im Landtag sieht für die beantragte Fusion von Nobitz und Saara keine Mehrheiten, weder im Innenausschuss noch im Landtag. Der Nobitzer SPD-Bürgermeister Hendrik Läbe hatte mit persönlichen Konsequenzen gedroht (OVZ berichtete). Dazu ist es vorgestern nicht gekommen. "Einen solchen Schritt würde ich sehr bedauern", so Schubert gestern gegenüber OVZ. Er kündigte aber weitere Treffen an. "Man muss weiter miteinander reden, auch gemeinsam mit der Fraktion in Erfurt".

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