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Sämtliche Schilder mit schwarzer Farbe besprüht

Sämtliche Schilder mit schwarzer Farbe besprüht

"Wir sind einfach nur entsetzt und geschockt. Das ist eine solche Unverfrorenheit." Andrea Rücker kann ihre Enttäuschung noch immer nicht so recht in Worte fassen.

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Vollkommen mit schwarzer Farbe besprüht ist auch dieses Schild vor der Inselzoo-Brücke am Großen Teich.

Altenburg. Denn die Vorsitzende des Altenburger Vereins "Hoffnung für Wildenten, Schwäne und Co." traute vorgestern ihren Augen nicht. Sämtliche Schilder, die der Verein am Großen und am Kleinen Teich aufgestellt hat, sind mit schwarzer Farbe übersprüht.

Unter der Überschrift "Bitte nicht füttern" waren darauf die Besucher des beliebten skatstädtischen Freizeitareals informiert worden, warum das gut gemeinte Verteilen von Brot- oder anderen Speiseresten für das Wassergeflügel fatale Folgen haben kann. Und die Schilder zeigten durchaus Wirkung. Seit zwei Jahren gab es keine toten Tiere mehr.

Dazu dürfte auch die Stadtverwaltung beigetragen haben, die den Verein unterstützte und ihrerseits Din-A-4-Zettel mit der Aufschrift "Wildenten-Botulismus - füttern verboten" an vielen Bäumen rund um den Großen Teich befestigt hat. Auch diese sind mit schwarzer Farbe besprüht und damit unleserlich gemacht.

"Da immer genügend Futter im Automat ist, glauben wir nicht, dass die Beschädigung aller Schilder mit der Kälte oder dem Verbot der Brötchenfütterung zu tun hat", so Andrea Rücker, die inzwischen Anzeige erstattet hat. "Für uns ist die Zerstörung unerklärlich. Wir hoffen, dass die Polizei das aufklärt." Außerdem setzt der Verein 100 Euro Belohnung für Hinweise zur Ergreifung der Täter aus.

Den Schaden der insgesamt sieben zerstörten Schilder beziffert die Vorsitzende mit rund 450 Euro. "Statt neue Schilder anfertigen und anzubringen zu lassen, hätten wir das Geld viel lieber für die Tiere ausgegeben."

Der Verein "Hoffnung für Wildenten, Schwäne und Co." war vor zwei Jahren gegründet worden, um dem Massensterben von Enten vor allem auf dem Großen Teich Einhalt zu gebieten. Neben den Schildern sind auch Automaten mit Spezialfutter für Wassergeflügel aufgestellt worden. Ellen Paul

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