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Saison-Finale der Tischtennis-Verbandsliga: Lok Altenburg schafft Klassenerhalt, Nobitz ringt Saalfeld nieder, Windischleuba siegt unverhofft

Saison-Finale der Tischtennis-Verbandsliga: Lok Altenburg schafft Klassenerhalt, Nobitz ringt Saalfeld nieder, Windischleuba siegt unverhofft

Arnstadt/Gera/Nobitz/Windischleuba. Mit drei Siegen und einer Niederlage haben sich die Tischtennis-Verbandsligisten des Altenburger Landes in die Sommerpause verabschiedet.

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Gefährlicher Aufschlag: Der Nobitzer Andreas Blume (l.) gewinnt nur eines seiner beiden Einzel, sodass die Partie gegen Saalfeld ins Entscheidungsdoppel geht.

Quelle: Mario Jahn

Besonders groß war die Freude beim Team von Lok Altenburg, das durch ein 9:3 gegen den VfL Gera quasi in letzter Minute den Klassenerhalt sicherte. Daraufhin unterlag man Arnstadt noch 5:9, was aber keine Rolle mehr spielte. Der TSV Nobitz besiegelte mit dem knappen 9:7-Heimerfolg über den TTC Saalfeld den zweiten Platz. Der SC Windischleuba hingegen hatte eigentlich gegen den TTSV Herbsleben 4:9 verloren, bekam aber am grünen Tisch den Sieg zugesprochen, weil die Gäste einen nicht spielberechtigten Akteur einsetzten.

 

Während es für Nobitz und Windischleuba um nichts mehr ging, spielte Lok mehr oder minder um alles. Trotz des Drucks behielten die Altenburger am Freitagabend die Nerven und feierten mit einem klaren 9:3 über den Vorletzten aus Gera den Verbleib in der Liga. Gegen ersatzgeschwächte Gastgeber führten die Skatstädter 2:1 nach den Doppeln. Rasch wurde der Vorsprung ausgebaut. Teichmann hatte mit Benndorf wenig Probleme, siegte sicher 3:0. Sommer hingegen haderte zu oft mit sich selbst und setzte sich nur knapp gegen Prausa durch.

 

Pohle wiederum zeigte eine ansprechende Leistung gegen Andrae, den er mit einem starken Aufschlag-Rückschlag-Spiel in die Schranken wies (3:0). Maas konnte den Verlust des ersten Satzes gegen Scherl nicht überwinden und unterlag 0:3. Scharf fand kein Mittel gegen die Angaben von Jahn, dem er zum 3:0 gratulieren musste. Schädlich glich die Niederlage mit einem 3:1 über den jungen Paczulla wieder aus, wodurch die Skatstädter nach der ersten Einzelrunde beruhigend mit 6:3 führten.

 

Im Anschluss spielt Benndorf taktisch gut gegen Sommer. Doch der Altenburger ließ sich nicht beirren und drehte einen 1:2-Satzrückstand noch zum 3:2-Sieg. Teichmann gewann auch sein zweites Spiel klar mit 3:0 und holte damit den alles entscheidenden achten Punkt. Maas konnte gegen Andrae überzeugen und siegte verdient mit 3:1. Damit stand der 9:3-Sieg fest.

 

Mit der Gewissheit, den Abstieg vermieden zu haben, ging es am Sonntag zu Schlusslicht Arnstadt. Bereits die Doppel zeigten, dass die Gastgeber über gute Spieler verfügen. Teichmann/Scharf unterlagen Bunk/Höbald klar und Maas/Brandl konnten gegen Zernitz/Weißensee nur einen Satz gewinnen. Immerhin sorgten Sommer/Schädlich mit ihrem 3:0-Sieg gegen Opitz/Höbald für den 1:2-Anschluss.

 

Im oberen und mittleren Paarkreuz teilte man sich die Punkte. Sommer siegte ohne Probleme gegen Bunk und Teichmann unterlag Opitz knapp. Maas brauchte zwei Sätze, um sich auf das Spiel von Zernitz einzustellen. Danach verwandelte er einen 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Erfolg. Schädlich musste das starke Top-Spin-Spiel von Höbald anerkennen und unterlag 1:3. Im unteren Paarkreuz lief nichts. Brandl blieb unter seinen Möglichkeiten und verlor gegen Henkel und Scharf musste Weißensee den Vortritt lassen.

 

Damit lagen die Altenburger 3:6 zurück. Sommer gewann aber das nervenaufreibende Duell gegen Opitz 3:1. Allerdings war Teichmann gegen Bunk chancenlos. Als Maas gegen Höbald unterlag, war nichts mehr zu retten. Zwar rang Schädlich noch Zernitz nieder, doch Scharf unterlag 1:3 gegen Henkel. So verlor Lok sein letztes Match mit 5:9 und hat als Achter fünf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

 

Von solchen Sorgen war Nobitz seit Saisonbeginn weit entfernt. Und auch im Abschlussspiel gegen Saalfeld zeigte man warum. Denn in der engen und spannenden Partie gegen den Fünften ging es hin und her, bis das Duo Teichmann/Meisel gegen Franz/Strzeletz im Entscheidungsdoppel alles klar machte (3:0). Das zeugte einmal mehr von Nervenstärke.

 

Für Windischleuba hingegen sah es gegen Herbsleben nicht gut aus. Zwar gewann man zwei der drei Doppel, doch in den Einzeln gab es kaum etwas zu holen. Das spielte aber im Nachgang keine Rolle. Denn wie sich herausstellte, stand der Herbslebener Konstantin Schimmelpfennig nicht auf dem Meldebogen, wodurch der SC die Partie mit 9:0 gewertet bekam. Nach dem knappen Klassenerhalt der Vorsaison stellt der vierte Platz ein versöhnliches Ergebnis dar.

Thomas Haegeler/Dominic Sommer

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