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Altenburg Schätze auf Reisen
Region Altenburg Schätze auf Reisen
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20:48 03.05.2013

Eine Arbeit, die sehr zeitintensiv ist, die aber gleichzeitig immer wieder den Ruhm und Bekanntheitsgrad des Leihgebers erhöht, und so auf seine Sammlungen und wissenschaftlichen Leistungen aufmerksam macht.

Von angelika Wodzicki

Gegenwärtig befinden sich Gemälde, Grafiken und Plastiken aus dem Lindenau-Museum in verschiedensten Ausstellungen in Deutschland. Dem Museum für Aktuelle Kunst in Durbach wurden für die große Retrospektive "Gerhard Altenbourg 1926 - 1989" insgesamt 48 Werke von Altenbourg zur Verfügung gestellt. Diese Präsentation würdigt die Fülle eines Lebenswerkes, das ebenso vielschichtig, abwechslungsreich und anspruchsvoll ist, wie es der Künstler selbst war.

Anlässlich des 200. Geburtstages von Richard Wagner widmet Dresden dem weltberühmten Komponisten ein Festjahr. Das Stadtmuseum Dresden zeigt bis zum 25. August die Ausstellung "Richard Wagner in Dresden - Mythos und Geschichte". Das Lindenau-Museum verlieh aus seinen Sammlungen neben einem Gemälde von Albert Rieger (1834-1905) auch die bekannte Porträtbüste von Richard Wagner, geschaffen von dem Bildhauer, Grafiker und Zeichner Walter Arnold (1909-1979).

In der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen sind in der Ausstellung "Conrad Felixmüller. Zwischen Kunst und Politik" mehr als 120 Werke des Künstlers aus dem Museum Gunzenhauser der Kunstsammlungen Chemnitz sowie aus anderen deutschen Museen und Privatsammlungen zu sehen. Dazu gehören auch fünf Gemälde und 14 Druckgraphiken aus Altenburg wie beispielsweise das berühmte Bildnis des Dadaisten Raoul Hausmann von 1920 und das "Porträt Max John IV" (1921).

Weitere Leihgaben sind in diesen Wochen und Monaten im August-Macke-Haus Bonn, im Schloss Wolkenburg bei Limbach-Oberfrohna, im Edwin Scharff Museum Neu-Ulm und im Stadtmuseum Gera zu sehen. Sie künden nicht nur von der Vielfalt und Schönheit der Sammlungen, sondern auch von der Existenz der Kulturstadt Altenburg und laden zu einem Besuch der Region ein. Zumal im Lindenau-Museum wie in vielen Museen kaum finanzielle Mittel zur Werbung vorhanden sind.

Sollen Kunstwerke "verschickt" werden, bedarf es zunächst der Zustimmung des Direktors, der Sammlungsleiter und der Restauratoren. Mit dem Leihnehmer werden bis ins letzte Detail die Modalitäten abgesprochen: Wie werden die Kunstwerke verpackt? Von wem werden sie transportiert? Wer betreut den Aufbau? Welche klimatischen Bedingungen sind erforderlich? In glücklichen Ausnahmefällen übernimmt der Leihnehmer sogar die Kosten für die Restaurierung eines Kunstwerkes, um es ausstellen zu dürfen.

Angelika Wodzicki

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