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Altenburg Schaurig-schöne Geschichte
Region Altenburg Schaurig-schöne Geschichte
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17:00 23.04.2013

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Das Ergebnis konnten Besucher am Samstagnachmittag bei der Premiere des Stückes im Heizhaus erleben.

Die 16 Jungen und Mädchen, alle zwischen neun und 14 Jahre alt, nahmen die Zuschauer mit auf die Reise nach Schloss Eulenburg. Dort lebt das kleine Gespenst, in dessen Rolle Maximiliane Liebsch schlüpfte. Sein größter Wunsch ist es, die Welt bei Tageslicht zu sehen. Denn sein einziger Gesprächspartner ist der Uhu Schuhu (Peggy Grunewald). Und eines Tages geht dieser Wunsch in Erfüllung: Die Uhr im Schloss wird versehentlich auf die falsche Zwölf gestellt. Von nun an erwacht das kleine Gespenst als schwarzes Taggespenst um 12 Uhr mittags und sorgt bei den Einwohnern von Eulenburg für allerlei Wirbel und Durcheinander. Zu allem Übel ruiniert es die Festspiele, die anlässlich des Feldherrn Torsten Torstenson stattfinden sollen und bringt somit die Menschen gegen sich auf.

In der Vorstellung versprühten die kleinen Darsteller Esprit, Charme und Witz. Ausdrucksstark führten sie durch die Vorstellung und sorgten für manchen Lacher. Am Ende gab es eine kleine Tanz-Einlage zum Hit "Waterloo" von ABBA. Dabei spielten die Kinder nicht nur vor großem Publikum im ausverkauften Heizhaus, sondern beschäftigten sich in der Vorbereitung mit der Frage nach Identität. Das Gespenst ist auf der Suche nach Veränderungen und neuen Gesprächspartnern, aber genau durch diese Veränderung wird ihm alles genommen, was sein Leben vorher ausmachte.

Natürlich saßen vor allem Eltern und Großeltern im Publikum. Und die waren restlos begeistert von dem Auftritt. So wie Kathrin Moos, deren Tochter Evelyn die Rolle der Franziska, eines der Mädchen, die das Gespenst als erstes zu Gesicht bekommt, verkörperte. "Mir hat die Aufführung sehr gut gefallen. Obwohl ich das Buch vorher nicht kannte, fand ich die Geschichte sehr gut gespielt und auch aktuell relevant", erzählte die stolze Mutter danach. Ihr Lob richtete sich auch an Manuel Kressin, der die Leitung des Projektes übernahm. Im Vorfeld hatte der Schauspieler des Altenburg-Geraer Theaters alle Eltern dazu eingeladen, Drehbuch und Bühnenbild anzuschauen.

Und am Ende war er mit der Leistung seiner Schützlinge mehr als zufrieden. "Wir haben die Geschichte "Das kleine Gespenst" ausgewählt, weil es einige Parallelen zu Altenburg gibt. Allein schon vom Namen her. In beiden Städten geht es um Festspiele", erklärte er. "Die Kinder konnten sich mit der Thematik gut identifizieren, da einige von ihnen bereits bei den Prinzenraub-Festspielen mitgewirkt hatten."

Doreen Schellenberg

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