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Altenburg Schauspielensemble Altenburg-Gera verliert drei Mitglieder
Region Altenburg Schauspielensemble Altenburg-Gera verliert drei Mitglieder
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19:00 02.06.2016
Philipp Reinheimer ist in „Barbarossa AUSGEKYFFT“ auch künftig noch als Gast in Altenburg mit dem roten Kaiserbart zu sehen. Quelle: Foto: Stephan Walzl
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Altenburg/Gera


Henning Bäcker. Quelle: Stephan Walzl

Henning Bäcker wird ab der kommenden Spielzeit am Stadttheater Bremerhaven arbeiten. 1985 in Hessen geboren, absolvierte er seine Schauspielausbildung am Europäischen Theaterinstitut in Berlin, bevor er 2010 bei Theater&Philharmonie Thüringen sein erstes Festengagement antrat. Seinen Einstand gab er als Mercutio in „Romeo und Julia“. In 30 Schauspielinszenierungen war er besetzt. Erinnert sei an Nick in Edward Albees „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“, das Kabinettstück, das er mit Manuel Kressin und Jochen Paletschek in Jasmina Rezas Komödie „Kunst“ bot, den Bräutigam in Garcia Lorcas „Bluthochzeit“ und Maik in Wolfgang Herrndorfs „Tschick“.

Philipp Reinheimer wird das Haus als festes Ensemblemitglied verlassen. Aber als Gast gibt es in verschiedenen Produktionen ein Wiedersehen; denn was wäre zum Beispiel die Rockerette „Barbarossa AUSGEKYFFT“ ohne den Kaiser!

In Dortmund geboren, arbeitete Philipp Reinheimer zuerst als Regie-Hospitant und Regieassistent in Darmstadt und Konstanz, bevor er als Schauspiel-Eleve am Mainfranken-Theater Würzburg seinen Beruf erlernte. Seit 2009 war er dort festes Ensemblemitglied, bevor er 2012 nach Ostthüringen kam und als Kasimir in Horvaths „Kasimir und Karoline“ seinen Einstand gab. Bei Theater&Philharmonie Thüringen war Reinheimer in 19 Inszenierungen zu erleben. Als Musiker in der Sommertheaterproduktion „So machen‘s alle“ verabschiedet er sich nun. Am 12. Juni legt er aber zur Oskar-Verleihung der Theatervereine im Landestheater Altenburg noch einen Auftritt als Dame Edna hin, der schon die Theaterballbesucher 2015 in Gera hinriss. Wer Reinheimer in der nächsten Spielzeit sehen will, muss nach Heidelberg fahren.

Diana Olbert. Quelle: privat

Mit Diana Olbert verlässt ein Ensemblemitglied das Haus, das hinter den Kulissen wirkte. Im Jahresheft wird sie als Regieassistentin ausgewiesen, aber ihr Aufgabenfeld war so vielfältig, dass es keine wirklich zutreffende Bezeichnung dafür gibt.

In Neustrelitz geboren, absolvierte Olbert eine Ausbildung zur Sozialassistentin und studierte anschließend Germanistik und Erziehungswissenschaften an der Universität Erfurt. Sie arbeitete danach mit Kindern und Jugendlichen in Neustrelitz, als Redaktions-, Set- und Regieassistentin bei Film und Fernsehen, schließlich auch als Produktions- und Aufnahmeleiterin. Auch bei Musikfestivals war Diana Olbert im organisatorischen Bereich tätig. Ihre Theaterstationen waren vor Altenburg/Gera Erfurt und Neustrelitz. Sie begleitete unterschiedlichste Produktionen nicht nur als Regie-Assistentin, Inspizientin und Organisatorin, sondern war verantwortlich für Fotos, Trailer und die Videos. Ab kommender Spielzeit will sich Diana Olbert wieder vermehrt ihrer Arbeit bei Film und Fernsehen widmen.

Von OVZ

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