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Schlemmen, Schlucken, Schunkeln - Rotarisches Oktoberfest verzeichnet Besucherrekord

Schlemmen, Schlucken, Schunkeln - Rotarisches Oktoberfest verzeichnet Besucherrekord

Wer auf dem 12. Rotarischen Oktoberfest nach veganen Hauptmahlzeiten Ausschau hielt, wurde enttäuscht. Im Gegensatz zum bayerischen Original fehlte die ohne tierische Zutaten auskommende Neuheit am Samstagabend in der Tenne der Altenburger Brauerei.

Altenburg.

Wer dennoch keine Lust auf Haxn oder Hendl hatte, hielt sich eben an Radieschen, Rettich und saure Gurken auf den liebevoll zurecht gemachten Brotzeit-Platten. Außerdem ging auch das süffige Leikeim-Bier als vegane Mahlzeit durch.

 

Einen eigenwilligen Zusammenhang zwischen Schlemmen und Schlucken stellte Jens Woggon in seiner Eröffnungsrede her. "Zum Selbstschutz: Je mehr Sie essen, desto mehr müssen Sie auch trinken", sagte der Altenburger Rotary-Chef. "Und wenn Sie dann betrunken sind, wissen Sie wenigstens, dass es für einen guten Zweck war." Das ließ sich kaum jemand zweimal sagen. Zum Wiesn-Sound der Argeter Buam aus dem Landkreis München ging es dann hoch her. Beim immer wieder eingestreuten "Ein Prosit..." hieß es: hoch mit den Maß-Humpen und anderen Getränke-Gläsern. Und es dauerte nicht allzu lange, da hatten unentwegt Feier-Freudige einen Turm aus Schluck-Flaschen gebaut, der beim Schunkeln gehörig wackelte.

 

Der einzige echte Kritikpunkt des Abends hatte dennoch etwas mit dem Essen zu tun. Denn bereits kurz vor 20 Uhr waren die Haxn aus, was bei vielen Gästen im Brauerei-Gewölbe für lange Gesichter sorgte. "Wir haben uns da auf die Einschätzung der Bräter verlassen, die meinten, das Verhältnis sei ein Viertel Haxn zu drei Viertel Hendl, aber bei uns war es diesmal genau andersherum", erklärte Woggon. "Darauf werden wir künftig achten und es korrigieren."

 

Mit allem anderen aber, war er "außerordentlich zufrieden". Vor allem aber mit den 600 Gästen, die einen neuen Besucherrekord bedeuten. "Mit 500 wären wir auch schon sehr zufrieden gewesen", so der Vorsitzende des Rotary Clubs weiter. Damit sei zudem jetzt schon klar, dass die bereits gespendeten 10 000 Euro für die Flutopfer im Altenburger Land mehr als reingekommen seien. Diese wurden über das Landratsamt zu je gleichen Teilen von 3333 Euro an drei besonders vom Juni-Hochwasser betroffene Familien vergeben. Das übrige Geld stecken die Altenburger Rotarier laut Woggon zusammen mit dem Zwickauer Rotary Club in eine weitere 12 000-Euro-Spende für die Stadt Gößnitz.

Thomas Haegeler

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