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Schmöllnsche Landstraße: Teilsperrung nervt Autofahrer

Schmöllnsche Landstraße: Teilsperrung nervt Autofahrer

Verwundert meldete sich jüngst OVZ-Leser Eberhard Schmidt. Den Altenburger bewegt die wiederholte Sperrung der Schmöllnschen Landstraße. "Es ist jetzt das dritte Jahr in Folge, dass an der Straße etwas gemacht wird", stellte der Anwohner fest.

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Die halbseitige Sperrung der Schmöllnschen Landstraße nervt Autofahrer und Anwohner.

Quelle: Mario Jahn

"Erst die Kanalisation, dann Gas und nun die Wasserleitungen." Und das ausgerechnet an einer Straße, die zur B 7 und damit zum Autobahnzubringer führe. "Angesichts dessen frage ich mich, wann denn dann die Strom- und Telefonleitungen dran sind?", fügte er mit einem Augenzwinkern an.

 

Auch wenn Schmidt es mit Humor nimmt, stören ihn solche Dinge aus einem ganz banalen Grund. "Dreimal wird die Straße auf und wieder zu gemacht, davon wird die Decke nicht besser, und am Ende zahlen das die Nutzer und die Steuerzahler", kritisierte er und verband damit die Frage: "Kann man solche Arbeiten nicht besser koordinieren?"

 

Kann man, ging aber in diesem Fall nicht, meinen zumindest die zuständigen Mitarbeiter der Energie- und Wasserversorgung Altenburg (Ewa) und des Wasserver- und Abwasserentsorgungsbetriebes (Waba). "2014 gab es an der Schmöllnschen Landstraße eine Havarie, eine Undichtigkeit an einer Gasleitung", erklärte der Ewa-Fachbereichsleiter Technische Dienste, Jörg Thomas, auf OVZ-Nachfrage. "Da war Gefahr im Verzug." In Sachen Kanalisation könne es, wenn überhaupt, dann ebenfalls nur ein Notfall gewesen sein.

 

Da korrigierte ihn Waba-Geschäftsführer Martin Wenzel allerdings, der zugleich auch Schmidts Erinnerung zurechtrückte: "Die Baumaßnahme an der Kanalisation ist schon länger her, da ging es um die Anbindung eines Grundstücks. Das konnte nicht warten, weil es beantragt war und es Fristen gab, wann die alte Klärgrube stillzulegen ist."

 

Thomas Haegeler

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