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Altenburg Schnupperlauf zum Skatstadt-Marathon: Gute Laune, überraschte Neulinge und eine sensationelle Labsal
Region Altenburg Schnupperlauf zum Skatstadt-Marathon: Gute Laune, überraschte Neulinge und eine sensationelle Labsal
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19:17 15.05.2014
120 Läufer testen am Sonntag die Skatstadt-Marathon-Strecken über 13,3 und 21,1 Kilometer. Die Spitzengruppe über die längere Distanz führt der Marathon-Sieger von 2012, Steffen Burkhardt (vorn, 4.v.r.), an, der zugleich Lauf-Botschafter des veranstaltenden Kanu- und Laufvereins Altenburg-Windischleuba ist. Quelle: Mario Jahn

Hier geht es um was anderes: Es freuen sich Menschen darauf, ihren Körper zu belasten, eine anspruchsvolle Strecke zu absolvieren, zu testen, wie fit man ist, das Gemeinschaftsgefühl zu genießen, sich unterwegs über das eigene Training auszutauschen.

Für einige wenige diente die Veranstaltung am Sonntag vor allem auch dazu, eine der beiden Streckenverläufe, jene über 13,3 Kilometer oder die Halbmarathon-Distanz, zum ersten Mal kennenzulernen. Fast alle der 120 Teilnehmer aber empfanden den Test auf den Originalstrecken als Vorfreude auf das große Laufereignis in vier Wochen, dem die Kreisstadt entgegenfiebert. Und so rief das von den Einheimischen oft mit Staunen und Neugierde wahrgenommene langgezogene Läuferfeld durch die halbe Stadt nachdrücklich in Erinnerung, dass es nicht mehr lange dauert, bis Altenburg am 14. Juni Gastgeber für den 6. Skatstadt-Marathon ist.

Der Test am Sonntag bot noch etwas. Da die Eselsbrücke wieder begehbar ist, kehrte die Strecke nach zwei Jahren zu ihren Anfängen zurück. Sehr zur Freude vieler Läufer, die die Umleitung über den asphaltierten Hausweg, bedingt durch Gleisbauarbeiten, nicht so toll fanden.

Neulinge auf beiden Abschnitten bekamen einen Geschmack davon, was es heißt, wenn eine Strecke aufgrund ihres Profils und der unterschiedlichen Bodenbeläge als anspruchsvoll beschrieben wird. Kurze und lange Anstiege, dazu ein mitunter nerviger Gegenwind bedeuteten, trotz des lockeren Laufens die Kräfte sinnvoll einzuteilen. Dazu kamen mehrere tückische Pflasterabschnitte mit holprigem, unebenem Profil, das nicht nur bei abschüssigen Abschnitten, aber dort besonders, einige Konzentration abverlangte.

Von diesen Strapazen erholen konnte man sich an drei Verpflegungsstellen, an denen fleißige Helfer für Getränke und sogar kleine Speisen sorgten. Für einen Trainingslauf muteten diese liebevoll eingerichteten Rastplätze beinahe sensationell an.

Für die erfahrenen Läufer vorn an der Spitze waren Labsal und Anspruch nichts Neues. Wer am Sonntag die Halbmarathon-Distanz testete, hatte dafür prominente und fachkundige Begleitung. Der Marathon-Sieger von 2012, Steffen Burkhardt, führte die Spitzengruppe an, die nach etwa zwei Stunden das Ziel auf dem Markt erreichte. "Für einen Trainingslauf eine gute Zeit", sagte der Windischleubaer. Trotz Windböen und kühler Temperaturen bezeichnete Burkhardt das Wetter als durchaus passend. Für viele Läufer könne es doch nicht kühl genug sein. Die Stimmung in seiner Gruppe war prächtig, einigen war es allerdings schon anzumerken, dass sie gut im Stoff stehen und mehr als ein lockeres Läufchen im Sinn hatten. Zwei, drei von ihnen waren bald nicht mehr zu halten und liefen schließlich als Spitze vor der Spitzengruppe.

Auch Steffen Burkhardt zählt die Tage bis zum 14. Juni, wo er erneut auf die Marathon-Distanz gehen will. Sein Ziel ist, seine 2012er-Siegerzeit von 2:51:16 Stunden zu verbessern. Eine wichtige Vorbereitung darauf ist für den 33-Jährigen der morgige Rennsteiglauf von Eisenach nach Schmiedefeld über 72,7 Kilometer. Start ist 6 Uhr. Ein Schnupperlauf wird das nicht.

Jens Rosenkranz

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