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Altenburg Schüler aus Ostthüringen und Altenburg räumen beim Landesfinale kräftig ab
Region Altenburg Schüler aus Ostthüringen und Altenburg räumen beim Landesfinale kräftig ab
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15:40 07.04.2016
Doppelstarterin Marika Heyer (r.) vom Lerchenberggymnasium erklärt Bildungsministerin Birgit Klaubert und dem Jenoptik-Vorstandsvorsitzenden Michael Mertin ihr Forschungsprojekt. Quelle: Foto: privat
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Jena/Altenburg

Aufs höchste Treppchen schafften es die Schüler aus dem Altenburger Land zwar nicht, aber sie räumten Anfang der Woche beim 26. Landeswettbewerb „Jugend forscht“ und dem 5. Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ einen zweiten und drei dritte Plätze ab. Sie komplettieren die sehr gute Bilanz aus Ostthüringen. „Die in beiden Kategorien gestarteten 28 Sieger des Regionalwettbewerbes in Rositz schlugen sich mit ihren 15 Projekten hervorragend“, informierte am Donnerstag Heinz Teichmann, Patenbeauftragter „Jugend forscht“ des Vereins WTC Altenburger Land. Mit vier ersten, zwei zweiten und vier dritten Plätzen sei beim Landesfinale ein Spitzenergebnis unter den sechs Thüringer Regionen erzielt worden, das durch 13 Sonderpreise vervollständig wurde. Nur Jena stellte noch vier Landessieger.

Drei Projekte im Bundesfinale

Erst zum zweiten Mal, so Teichmann, schafften drei ostthüringer Projekte den Sprung ins Bundesfinale „Jugend forscht“. Das findet Ende Mai in Paderborn statt. Dazu gehören im Fachgebiet Biologie die 18-jährigen Florian Albert, Dustin Beyer und Daniel Körsten vom Goethe-Gymnasium Gera mit „Die Bedeutung des olfaktorischen Systems für Drosophila melanogaster und die praktische Anwendung der Kenntnisse auf den Bau einer leistungsstarken Fliegenfalle“. Überzeugen konnten auch Manuel Rieger (18), Joseph Beerel (18) und Karl Christian Lautenschläger (17) vom Friedrich-Schiller-Gymnasium Zeulenroda, die im Fachgebiet Technik mit „Trainingspartnerroboter für Kampfsportarten“ gewannen. Den Landessieg als bestes interdisziplinäres Projekt errang im Fachgebiet Biologie die 18-jährige Laura Dunse vom Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz mit „Die Biene auf dem Land, ein Lehrkonzept für Schullandheime“.

Im Fachgebiet Biologie kam die 18-jährige Marika Heyer vom Lerchenberggymnasium Altenburg mit „Bakteriophagennachweis als virologische Untersuchungsmethode zur Feststellung von kontaminiertem Trinkwasser“ auf den zweiten Platz. Mit „Seidenproteine und bakterielle Nanocellulose als Trägersysteme bei der biologischen Sauerstofferzeugung“ belegte sie im Fachgebiet Chemie auch noch den dritten Platz. Den sicherten sich auch Marie-Luise Enghardt (18) vom Friedrichgymnasium Altenburg mit „Herstellung und Untersuchung eines regenerationsförderndes Bieres“ (Fachgebiet Arbeitswelt) sowie Lena Braun (18), Franziska Hertzsch (17) und Elisabeth Loschinski (18) vom Lerchenberggymnasium Altenburg mit „Aus dem Tagebuch der Erde“ (Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften). Das Lerchenberggymnasium erhielt zudem den Schulpreis in Höhe von 1000 Euro.

80 Sponsoren in Ostthüringen

Teichmann: „Diese positiven Ergebnisse wären ohne die aktive Arbeit der Betreuungslehrer(innen) und Juroren(innen) nicht möglich, dafür allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön. Ein besonderer Dank gilt aber 80 Ostthüringer Sponsoren, deren Unterstützung ,Jugend forscht’ und ,Schüler experimentieren’ erst möglich gemacht hat.“

In Jena präsentierten 124 junge Forscher 65 kreative Arbeiten in sieben Fachgebieten. Bei „Schüler experimentieren“ wurden 49 Teilnehmer mit 29 Projekten gezählt.

Von Frank Prenzel

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