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Altenburg Schulmusical "Luzi hat was gegen Weihnachten" des Friedrichgymnasiums überrascht Zuschauer
Region Altenburg Schulmusical "Luzi hat was gegen Weihnachten" des Friedrichgymnasiums überrascht Zuschauer
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20:05 16.12.2011

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Das Friedrichgymnasium hatte zum jährlichen Weihnachtskonzert eingeladen, das in diesem Winter einmal anders ablief als in den vergangenen Jahren.

Musiklehrerin Grit Kipping hatte die Idee: "Ich wollte ein Musical aufführen, speziell mit dem Kinderchor und den jüngeren Schülern." In der Chorliteratur wurde sie fündig: "Luzi hat was gegen Weihnachten" passte ideal in ihre Vorstellungen. Schuldirektor und andere Lehrer waren schnell überzeugt, und nachdem die Schuljahresplanung feststand, ging es los.

Schon bald hatte sich ein fester Stamm von 35 theaterbegeisterten Schülern herausgebildet, die trotz harten Übungspensums alle bis zum Schluss durchhielten. Viel Zeit stand den Akteuren nicht zur Verfügung, sollte das Musical im Dezember pünktlich auf die Bühne kommen.

Doch worum geht es in dem Stück? Luzi ist Luzifer, Herr der Hölle, und in die Jahre gekommen. Dennoch lässt er nichts unversucht, die Geburt des göttlichen Kindes mithilfe seiner Unterteufel zu verhindern. Um Schikanen ist er nicht verlegen. Ob Volkszählung, die Reise nach Bethlehem, kein Platz in der Herberge, die Geburt des Kindes im Stall - immer fallen ihm neue Teufeleien ein.

Doch die Kraft des Guten ist stärker als alle Bosheit. Die Unterteufel verlassen sogar ihren Chef, kommen dem Kind heimlich zu Hilfe und singen am Ende mit den himmlischen Heerscharen den festlichen Friedens-Choral.

Das Musical bot neben bekannten Bildern der Weihnachtsgeschichte und neben Songs, die die Handlung begleiteten, ein buntes Rollenspiel. Reichlich Material, um Spaß zu haben, das Stück einzustudieren und auf die Bühne zu bringen.

Und Spaß hatten die jungen Akteure. Ob Kinderchor oder Solisten - sie alle wirkten überzeugend und steckten mit ihrer Begeisterung das Publikum an. Ob Michelle Schramm als Luzi (als Einzige an der Jugendkunstschule), Sophie Marie Beer, Lilly Schickentanz und Maren Engbert als Unterteufel, Anne Sophie Müller als Wirt oder Dominik Dietzel als Kaiser Augustus - ihre offene Spielweise ließ die Zuschauer mitfiebern, dass alles zum guten Ende kommt und die Unterteufel ihren Chef überlisten. Die Laiendarsteller spielten voller Enthusiasmus, was das Publikum mit viel Beifall - auch Zwischenbeifall - belohnte.

Neben der guten Zusammenarbeit mit ihren Lehrerkollegen, betonte Kipping die Hilfe der Eltern und Sponsoren, die das Musical erst ermöglicht hatten. Außerdem dankte sie Tontechniker Michael Schramm und Manuel Schmid am Klavier für ihr Einfühlungsvermögen gegenüber den jungen Künstlern. "Alles in allem eine große Gemeinschaftsarbeit" so die Lehrerin und spielte ihre eigene Rolle bei Vorbereitung und Aufführung herunter.

Eine gelungene Aufführung, ein gelungenes Schulprojekt. Stolz und Erleichterung über den Erfolg war in den Gesichtern der jungen Akteure zu lesen. Und das zu Recht. Die jungen Darsteller brachten dem Publikum viel Freude. Gespannt wartet es nun darauf, was das Friedrichgymnasium zur Weihnachtszeit im kommenden Jahr aufführen wird. Ganz bestimmt wird es wieder einige Überraschungen geben.

Margitta Tittel

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