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Schumanns Zwickauer Sinfonie vollendet

Schumanns Zwickauer Sinfonie vollendet

Auf besondere Weise hat sich der Schauspielkapellmeister des Altenburg-Geraer Theaters, Olav Kröger, in das Zwickauer Schumannfest 2013 eingebracht: Er hat die Zwickauer Sinfonie des namhaften Komponisten vollendet.

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Olav Kröger.

Quelle: privat

Altenburg/Zwickau. Der erste Satz dieses Schumannschen Jugendwerkes war am 18. November 1832 in seiner Heimatstadt uraufgeführt worden. Weitere Sätze blieben jedoch unveröffentlicht. Für einen dritten und den möglichen vierten Satz hinterließ er Skizzen.

 

Olav Kröger hat diese nach dessen Intentionen rekonstruiert und frei ergänzt. So waren bei einem Konzert im Rahmen des Festes im Konzerthaus "Neue Welt" für die Hörer gut ein Drittel Schumann und zwei Drittel Olav Kröger klanglich erlebbar. Schumann hat vor allem den Kopfsatz in versuchter Anlehnung an Beethoven überfrachtet und die Musik kommt für ihn eher untypisch dunkel (g-Moll) daher.

 

Ganz anders der neu rekonstruierte dritte Satz, der voller Frische, tänzerischer und auch besinnlicher Momente ist. Hier kann man die rastlose Energie eines jungen Menschen spüren. Der 2/4-Takt in D-Dur, an ein perpetuum mobile erinnernd, kommt Krögers Kompositionsstil entgegen und macht somit sein neuestes Opus erfolgreich.

 

Die Chursächsische Philharmonie unter der Leitung von Generalmusikdirektor Florian Merz wiederholte den dritten Satz als Zugabe des Festkonzertes, dass unter dem Motto "Schumann und Wagner" stand. Dieses Orchester ist bei seinen Konzerten bestrebt, durch die Besetzung mit historischen Instrumenten ein Originalklangerlebnis zu erzielen. Dies ist für heutiges Hören mitunter ungewohnt, vor allem bei Kompositionen Richard Wagners. In diesem Zusammenhang war für Kröger die Instrumentierung für Hörner und Trompeten eine Herausforderung. Bedingt durch sehr kurze Probezeiten blieb der vierte Satz Krögers noch in der "Schublade". Dieser sollte in baldiger Zukunft in Altenburg uraufgeführt werden und die gesamte "Zwickauer" als ein Gruß an die Nachbarregion.

Frieder Krause

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