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Altenburg Schwere Brocken für Altenburg und Ehrenhain - ein Blick auf die Fußball-Verbandsliga
Region Altenburg Schwere Brocken für Altenburg und Ehrenhain - ein Blick auf die Fußball-Verbandsliga
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20:28 08.08.2013

Spannender ist aber für die hiesigen Klubs und deren Fans das morgige Derby zwischen dem SV Ehrenhain und der SG Motor/Lok Altenburg (15 Uhr, Waldstadion). Dabei könnten die Ziele beider unterschiedlicher kaum sein. Um diese zu erreichen, müssen sie aber einige schwere Brocken beiseite räumen.

Während die Skatstädter einen einstelligen Tabellenplatz anpeilen, hat sich Ehrenhain als Liga-Neuling zum Ziel gesetzt, nicht abzusteigen. Erreichen will das der SV mit dem nahezu unveränderten Kader aus der Landesklasse. Allerdings stimmt die Aussage gegenüber dem Thüringer Fußball-Verband, dass man keine Abgänge hat, nicht ganz. Denn mit Matthias Hadam meldete sich der dritte Torhüter der Ehrenhainer ab und wechselte zu Kreisoberligist TSV Monstab/Lödla. Auch die Zukunft von Mittelfeldspieler Jan Backovsky ist nach wie vor unklar. Der Tscheche hat bisher weder ein Vorbereitungsspiel noch das Pokalmatch bestritten und wollte weg, weil er einen neuen Job hat. Offiziell ist er im Urlaub. Laut Trainer Frank Weidner muss mit ihm noch gesprochen werden.

Trotz des eingespielten Teams braucht man kein Prophet zu sein, um zu sehen, dass Ehrenhain um den Klassenerhalt mächtig wird kämpfen müssen. Zumal sich mit den anderen Aufsteigern Dachwig/Döllstädt und Geratal sowie Neustadt/Orla, Leinefelde, Stadtroda und Gotha sechs weitere Verbandsligisten dieses Ziel gesetzt haben und neben den Liga-Favoriten Sondershausen, Heiligenstadt und Eisenach sowie den gestandenen Teams im Tabellenkeller für Druck sorgen werden.

Während das Ziel Klassenerhalt bei den Neulingen und den in der Vorsaison auf den Plätzen elf bis 13 eingekommenen Teams wenig verwundert, fällt Wacker Gotha aus der Reihe. Allerdings hat der Oberliga-Absteiger fast das komplette Team ausgewechselt, viele junge Leute an Bord und gleicht so einer Wundertüte. Ähnliches gilt auch für Döllstädt, wo man angesichts eines 20-Mann-Kaders und namhafter Zugänge wie Christopher Riese (ZFC II), Tim Fischer (Gotha) oder Peter Funda (SCM II) auch tiefgestapelt haben könnte.

Die Hauptgegner der Altenburger werden wahrscheinlich eher Teams wie Arnstadt, Wismut Gera, Martinroda, Mühlhausen oder Weimar sein, die - wie Motor/Lok auch - einen einstelligen Tabellenplatz oder die Spitzengruppe anpeilen. Wären Patrick Reichel, Tony Leutert (beide Rositz) und Christian Böckl (unbekannt) nicht abgewandert, hätte sicher auch die neue Spielgemeinschaft ein Wörtchen um die Spitzenplätze mitreden wollen und können. So aber plant man ein Jahr der Konsolidierung - mit Neu-Coach Thomas Koerth, den in höheren Gefilden erfahrenen Thomas Hönemann und Tony Staigys (beide BSG Chemie Leipzig), Youngster Anthony Ast sowie den Torleuten Christian Junghanns (Regis-Breitingen) und Christoph Meißner (Lok Altenburg).

Wo beide Teams am Saisonende stehen, wird sich zeigen. Allerdings hat Motor als Siebenter der Vorsaison mit einer rasanten Aufholjagd in der Rückrunde, in der sie zeitweise Dritter waren, gezeigt, was in 30 Spieltagen alles möglich ist. Deshalb kann das morgige Derby nicht mehr als ein erster Gradmesser sein - wenngleich aber ein wichtiger.

Thomas Haegeler

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