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Altenburg Sehenswerte Zeichnungen im Theater ausgestellt
Region Altenburg Sehenswerte Zeichnungen im Theater ausgestellt
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20:42 23.02.2012
Altenburg

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Inoffiziell schlägt "Das kalte Herz" aber dank der Altenburger Theaterfreunde bis zum 9. März im Landestheater weiter. Dann nämlich schließt die Sonderausstellung von Schülerzeichnungen zu dieser erfolgreichen Aufführung, die am vergangenen Sonnabend im Liliencron-Zimmer eröffnet wurde.

Was war das für eine Eröffnung! Und was war das überhaupt für ein erfolgreicher Wettbewerb! Er begann ja eigentlich schon zum Theaterfrühstück für das Weihnachtsmärchen im vergangenen November, als die Plätze auf der offenen Bühne des Großen Hauses für die vielen Kinder und deren erwachsene Begleiter nicht ausreichten und den Kindern nach der Einführung ins Stück Papier und Stift in die Hände gedrückt wurden und sie die ersten Skizzen zum Holländermichel und den anderen Personen aufs Papier bringen konnten.

Dabei wurde der Zeichenwettbewerb des Theatervereins wie schon im Jahr davor ausgerufen. Doch dieses Jahr verdoppelte sich die Anzahl der eingereichten "Gemälde". Sage und schreibe 255 Arbeiten flatterten auf die Tische des Vereins, und die Jury unter Leitung des Kunsterziehers Daniel Beutler musste ihr Beurteilungskonzept ändern und ihre zu vergebenen Preise auf 20 erhöhen.

Am vergangenen Sonnabend wurden dann die Preisträger sowie die Vertreter der beiden Klassenpreise vom Theaterverein ins Theater eingeladen und hatten natürlich ihre Eltern mit im Schlepptau. Gemeinsam erlebten sie die Übergabe der Urkunden und der Siegerpräsente in Form von Malutensilien durch die Vereinsvorsitzende Barbara Grubitzsch und den Juryvorsitzenden.

Da an diesem Vormittag alle 255 Arbeiten ausgelegt wurden, waren auch Nicht-Preisträger mit ihren Angehörigen erschienen, sodass die Besucher in der Anzahl denen einer Vernissage im Lindenau-Museum nicht nachstanden.

Darunter befanden sich auch die Eltern von Marcel Kaufmann aus Ehrenhain, der in Langenleuba-Niederhain die dortige Wieratal-Regelschule besucht und in Kunsterziehung von Christine Taubert unterrichtet wird. Sein Porträt des finster drein schauenden Holländermichels hängt mit an der Preisträgertafel. Seine Eltern strahlten vor Stolz und die Mutter Sunita Kaufmann war froh, ihren Dienst verlegt haben zu können, um bei der Preisverleihung dabei zu sein.

Die Arbeiten der Preisträger hängen im Liliencron-Zimmer und können vor und in der Pause jeder Vorstellung besichtigt werden. Die anderen Arbeiten waren an diesem Vormittag auf den Garderobentischen und in zwei langen Reihen auf dem Boden des ersten Ranges ausgelegt.

Da waren Arbeiten unter anderem in Schab-, Wachskratz- und in Wischtechnik, als Kollagen und als Scherenschnitte gestaltet. Das ergab eine Vielgestaltigkeit und Motiv-Vielfalt der Arbeiten, die erstaunlich sind. Sie zeugen nicht nur vom künstlerischen Talent der Teilnehmer, sondern auch von der guten Arbeit der Kunstlehrer an den Schulen. Die Gruppenpreise errangen die Freie Grundschule Känguru in Ehrenberg mit Kunsterzieher Daniel Beutler und die zweite Klasse der Grundschule Meuselwitz unter Kunsterzieherin Monika Eichler.

Dieser Wettbewerb im Zeichnen scheint sich neben dem Rezitationswettbewerb zum zweiten Schwerpunkt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen des Altenburger Theatervereins zu entwickeln. Er führt Kinder und deren Eltern ins Theater. Um so bedauerlicher, dass wie bei den Rezitationsausscheiden auch hier kein Vertreter der Theaterleitung vorbeischaut, was da in seinem Theater an Gutem für dieses geschieht.

Manfred Hainich

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