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Altenburg Seifenspender made in Altenburg
Region Altenburg Seifenspender made in Altenburg
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00:31 04.06.2015
Lucy Khammanivong und Chris Schneider gehen beim Bundesfinale leider leer aus. Quelle: Dirk Heyer
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Altenburg/Ludwigshafen

Die 18-jährige Lucy und der ein Jahr ältere Chris hatten sich für das Bundesfinale von "Jugend forscht" qualifiziert. Mit den Betreuerinnen Doreen Riedl und Katja Hoffmann waren die beiden angehenden Heilerziehungspfleger ein Teil von 195 Jungforscherinnen und Jungforschern mit deutschlandweit 113 qualifizierten Projekten.

"Das war für alle ein großes Erlebnis. Besonders, dass man in Ludwigshafen so viele neue und interessante Leute kennengelernt hat", erzählte Lucy. Ein wenig traurig waren die beiden Jungforscher aber schon, dass sie mit ihrem Projekt keine Platzierung oder einen der ausgelobten Sonderpreise erhielten. "Wir hätten uns da ehrlich gesagt schon ein wenig mehr erhofft", sagte Lucy. Die Altenburger Berufsschüler waren mit ihrem umgebauten Seifenspender am Start, der speziell für im Rollstuhl sitzende Menschen leicht bedienbar ist. "Auf jeden Fall werden wir an unserem Projekt trotzdem weiterarbeiten."

Auch Doreen Riedl, die neben Katja Hoffmann das Duo aus Altenburg betreute, hat die kunterbunte Mischung an jungem Forscherdrang beeindruckt. "Da nimmt man sehr viele Eindrücke für das eigene Leben mit. Kurzum: Das war einfach eine richtig geile und erlebnisreiche Zeit", so die 29-Jährige.

Die Altenburger bekamen eine ganze Reihe bekannter Politiker zu sehen: Beispielsweise Bundespräsident Joachim Gauck, der am Sonnabend die Preisträger auszeichnete. Auch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, war beim Finale. Sie sagte: "Am Anfang jeder Forschung steht die Lust am Entdecken und das Staunen, dass man etwas entdeckt hat. Seit 50 Jahren unterstützt Jugend forscht junge Forscher dabei und ist zu einer wichtigen Talentschmiede für unseren wissenschaftlichen Nachwuchs geworden."

Übrigens wurde Thüringen von insgesamt 17 Teilnehmern mit acht Projekten repräsentiert. "Damit war der Freistaat viertstärkstes Bundesland. Lucy und Chris setzen die Erfolgsbilanz des Altenburger Landes fort, das seit 1997 mit 20 Jugendlichen und elf Projekten beim Bundesfinale vertreten war", ergänzte Patenbetreuer Heinz Teichmann.

Aus Altenburg stammte auch der 16-jährige Max Bräuer, der das Jenaer Carl-Zeiss-Gymnasium besucht und im Fachgebiet Physik teilnahm. Er konnte sich mit seinen Mitstreitern für ihr Projekt "Highspeed-Internet aus der Glasfaser - Informationsübertragung mit dem Polarisationszustand des Lichts" über den Sonderpreis für Informationstechnik freuen. Mit einem zweiten und einem fünften Platz sowie vier Sonderpreisen erreichte Thüringen eines der besten Ergebnisse der letzten Jahre.

Jörg Wolf

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