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Altenburg Seniorenkegler scheitern in Verbandsliga knapp
Region Altenburg Seniorenkegler scheitern in Verbandsliga knapp
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21:05 09.02.2012
Der Kleinrödaer Holger Krieger (r.) legt sich gegen den Starkenberger Jochen Junghannß voll ins Zeug. Quelle: Mario Jahn

Im Kampf gegen den Abstieg schafften Jürgen Böhme/Wolfgang Kazmierczak mit 479 Holz keinen Mannschaftspunkt, dafür Jürgen Noth (530). Mit einem Zwischenstand von 1:1 ging es in die Finalrunde. Hier verlor Lutz Helmert (480) sein Duell, und Ersatzkegler Wolfgang Abram (522) schaffte einen weiteren Mannschaftspunkt. Mit 2:2 Zählern mussten über die gefallenen Kegel der Sieger ermittelt werden. Die Gäste hatten hier das glücklichere Händchen und trafen 35 Holz mehr. Nach dieser Niederlage steht Rositz auf einem Abstiegsplatz, kann es aber selbst noch schaffen, die Situation zu ändern.

Ausschlaggebend war das bessere Spiel der Gäste ins volle Bild. Beim Gastgeber begannen Clemens Storzer und Gunther Döring, die beide 435 Kegel spielten. Damit gewannen sie gegen Jörg Nachhark (409) und Ralf Konrad (447). Mit 14 Holz Vorsprung für Wintersdorf begann der zweite Durchgang. Aber die Gäste waren zu stark, weil Günther Salzmann (438) und Hartmut Kampf (443) noch eine Schippe drauflegten und die Begegnung drehten. Bei Wintersdorf kegelten Werner Niemetz (443) sowie Heinz Roland (417).

Das erste Paar mit Detlef Hinderlich (846) und Ulrich Böhme (929) gegen Jens Arndt (881) und Bernd Gärtner (900) büßte sechs Holz ein. Im zweiten Durchgang machten Bodo Nych (836) und Andreas Kurze (900) gegen Sebastian Krauß (812) und Uwe Liebmann (920) vier Holz gut. Die Endscheidung fiel erst mit dem dritten Paar. Es spielten Martin Böhme (929) und Hartmut Hillig (901) gegen Heiko Krause (874) und den Tagesbesten Lutz Pfotenhauer (945), die wertvolle elf Kegel Vorsprung erkämpften. Nur durch das gute Abräumer-Spiel und die geringe Fehlwurfquote war dieser knappe Sieg möglich.

Endlich wieder zwei Punkte für die Hausherren gegen den Abstieg. Rositz begann mit Hans Joachim Döhler (411) und Lothar Albrecht (439). Die Gäste erspielten 420 und 389 Holz. Mit einem Polster von 41 Holz konnten Frank Löper und Werner Hammerl etwas beruhigend den Schlussdurchgang anspielen. Sie gingen konzentriert ans Werk und erkämpften am Ende 416 und 440 Holz. Die beiden Mellenbacher brachten 410 und 407 Holz in die Wertung. Mit 80 Holz Vorsprung und einer soliden Mannschaftsleistung platziert sich Rositz II derzeitig auf dem sechsten Platz und benötigt noch zwei Punkte zum Klassenerhalt.

Als Erstes spielten Dieter Mahler (394) gegen Wolfgang Stolp (419) und Wolfhardt Tomaschewski (460) gegen Michael Günter (413). Ehrenberg lag mit 22 Holz vorn. Als Nächstes spielten Uwe Kunze (442) gegen Jürgen Grunert (375) und Reinherz Adrian (413) gegen Günter Bause (375). Am Ende hatte Meuselwitz keine Chance und Ehrenberg gewann.

Im ersten Paar konnten die Gäste noch mithalten. Volker Kronberg (417) und Christian Becker (433) büßten gegen Peter Telzer (469) und Eberhard Klaere (415) nur 34 Kegel ein. 41 Holz wurden noch draufgepackt, denn Lothar Erler (385) sowie Reinhard Klages (415) hatten keine Chance gegen Michael Günther (430) und Wilfried Homburg (411).

Was keiner erwartet hatte, traf ein: Lehndorf gewann zwei wertvolle Punkte gegen den Abstieg. Ausdruck dafür ist der siebente Platz mit 10:14 Punkten. Volker Kronberg überzeugte nur im Fehlerspiel (5), aber konnte mit 380 Kegeln seinen Gegner Eckhardt Müller (348) in Schach halten. Im zweiten Duell schlug sich Peter Heinisch (389) sehr achtbar gegen Wolfgang Gläser (394), aber seine Fehlerquote war zu hoch (12). Trotz elf Fehlern konnte Lothar Erler überzeugen (391) und hatte Uwe Linz (370) sicher im Griff. Mit 48 Kegeln Vorsprung hatte Hartmut Winkler den besten Kegler der Gäste, Joachim Rinne, zum Gegner. 386 Kegel reichten, obwohl der Gast Tagesbestleistung (411) spielte.

Schnell zeigte sich der Sieger. Alle vier direkten Duelle entschieden die Gastgeber für sich. Für Rositz kegelten Steffen Kakolewski (496), Jan Teichmann (477), Jürgen Engert (486) und Jochen Wenzel (521).

Rolf Räßler brachte Kleinröda in Führung. Er erreichte bei 488 Kegeln vier Satzpunkte. Mark Enke (501 Kegel) verlor sein Spiel gegen Lutz Teuber (528 Kegel), und zur Halbzeit stand es Remis. Uwe Kröber (234 Kegel) wurde durch Jörg Hentschel (254 Kegel) ersetzt. Obwohl Torsten Papmahl vier Holz mehr spielte (492), erreichte er nur einen Satzpunkt. Kleinröda ging in Führung. Das letzte Duell gewann Frank Hartstock (480) gegen Bernd Poser (466). Durch die mehr gespielten Kegel gewann Kleinröda das Spiel mit 5:1.

Trotz des Sieges bleibt Kleinröda auf dem letzten Platz. Die Gäste gingen durch Gudrun Weiland (386) in Führung, weil Monika Kranz nur 371 Kegel schaffte. Katrin Göhre spielte Tagesbestleistung (409) und brachte ihr Team gegen Bettina Mauersberger (365) in Front. Im dritten Paar holte Manuela Kröber (398) gegen Manuela Sieler-Tröbst (356) Holz heraus und das Spiel war entschieden. Ines Schübel (375) zog gegen Annelie Eckhardt (389) den Kürzeren.

Das Unterfangen, dem Favoriten ein Bein zu stellen, platzte wie eine Seifenblase. Denn Bärbel Bachmann (403) und Stefanie Hößelbarth (378) kegelten 55 Holz weniger als ihre Gegnerinnen. Mit diesem Rückstand war ein Erfolg kaum noch möglich. Aber es kam noch dicker, denn auch Brigitte Quaas (415) und Jana Keiger (407) hatten keine Chancen. Am Ende konnten die Gäste einen neuen Mannschaftsbahnrekord und zwei Punkte mitnehmen.

Mit einem blauen Auge ist Kleinröda beim Schlusslicht davongekommen. Holger Krieger (439) sowie Peter Schindler (405) gewannen gegen Harald König (425) und Claus Bärthel (387). Aber Peter Schönlein (396) und Andreas Kersten (426) waren Manfred Thomas (400) und dem fast 80-jährigen Gerhard Otto, der Tagesbestleistung spielte (446), unterlegen.

Die erste Heimniederlage gegen die Bahnrekord spielenden Schmöllner fiel hoch aus, aber der Gastgeber war chancenlos. Anfangsspieler Peter Schindler (375) bekam gleich 74 Holz von Jürgen Lehnert (455) eingeschenkt. Auch Holger Krieger (439) konnte Hans Becker, der Tagesbestleistung spielte (455), nicht bezwingen. Nur Peter Schönlein (440) war besser als Dietmar Ebert (412). Andreas Kersten (394) und Peter Schäfer (427) vervollständigten die einseitige Begegnung, bei denen die Gäste über sich hinauswuchsen.

Die Gäste gewannen das Müller-Duell, denn Horst (428) setzte sich gegen Rudolf (412) durch. Günther Voigt spielte Tagesbestleistung (439) und brachte den Gastgeber in Reichweite zu Tanna (Dieter Graichen, 427). Die dritten Kegler waren diesmal die schlechtesten (Peter Hönemann, 405 und Thomas Hegner, 398). Mit drei Holz Vorsprung ging Wilfried Bail auf die Bahn und bewies erneut Nervenstärke. Er setzte sich mit 424 Holz gegen Volker Hopf (418) durch. Dank des besseren Abräumer-Spiels (539:506) wurde das Match gewonnen. Durch den Sieg verdrängte Fockendorf Tanna von der Tabellenspitze.

Motor Altenburg II - Ehrenberg II 2491 : 2312 (Enrico Kurze 461, Kempert 441/Präger 422, Uwe Kunze 407).

Altkirchen II - Lumpzig 2544:2453 (Müller 439/Busch 457), Söllmnitz - Nöbdenitz II 2497:2284 (Lissek 442/Förstel 431), Großstöbnitz - Gößnitz II 2258:2258 (Uhlig 418/Große 401).

Nobitz - Lucka 1567:1502 (Wirker 422/Apelt 389), Rositz III - Lumpzig 1513:1554 (Häder 416/Schmidt 407).

Starkenberg - Lucka 1621:1408 (Göllnitz 410, Kirste 407/Kipping 384, Lutz 357).

ZFC Meuselwitz - Starkenberg IV 2372:2465 (Friebe 445, Gruna 422/Misselwitz/Heymann 456, Markowski 432), Nobitz - Lehndorf II 2445:2304 (Theil 449, Bromme 438/Richter 408, Enge 400), Starkenberg IV - Bünauroda III 2312:2282 (Markowski 440, Schwigon 391/Alexander Most 424, Tony Höft 422), Nobitz - Haselbach II 2438:2435 (Trölitzsch 449, Bromme 443/Hesselbarth 429, Hofmann 427), Bünauroda III - Haselbach II 2458:2534 (Weigelt 420, Alexander Most 416/Hofmann 462, Klaus 459), ZFC Meuselwitz - Starkenberg III 2293:2375 (Friebe 421, Friedrich 376/Jung-Heduschke 422, Tischendorf 413).

Thomas Meißner/Tino Kunzemann Lothar Albrecht/ Peter Scholz Marina Mähler

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