Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg Sieben Altenburger Kleingartenanlagen erhalten 41 000 Euro
Region Altenburg Sieben Altenburger Kleingartenanlagen erhalten 41 000 Euro
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 22.06.2017
Freude bei den Laubenpiepern: Für sieben Altenburger Kleingartenanlagen gibt es 41 000 Euro Fördergelder. Quelle: dpa
Anzeige
Altenburg

Mit mehr als 41 000 Euro sollen in diesem Jahr Projekte in sieben Altenburger Kleingartenanlagen gefördert werden. Einer entsprechenden Beschlussvorlage stimmte der Bauausschuss des Stadtrates in seiner jüngsten Sitzung zu, teilte die Stadtverwaltung in einer Pressemeldung mit. Mit den Geldern kann nun in jeder der sieben Sparten ein Vorhaben in Angriff genommen werden. Grundlage für die Bewilligung der Mittel ist die „Förderrichtlinie zur Stabilisierung des Kleingartenwesens“ und der 2007 beschlossene Generalpachtvertrag, durch den seitdem Kleingartenanlagen mit über 600 000 Euro gefördert wurden.

Bei dem Geld, das auf Antrag an förderwürdige Sparten geht, handelt es sich um Pachtzinseinnahmen. Es wird für konkrete Vorhaben auf Antrag zur Verfügung gestellt. Die Kleingartenvereine, die in den Genuss der Fördergelder kommen, wollen mit ihren Investitionen weiter an Attraktivität gewinnen.

Der größte Einzelposten dieses Jahres wurde der Kleingartenanlage „Süd-Ost“ bewilligt. Dorthin fließen knapp 13 400 Euro für die Sanierung des Dachs des Vereinshauses. Circa 11 700 Euro wurden der Kleingartenanlage „An der Alten Ziegelei“ zugesprochen. Dort soll die Zufahrt ausgebaut werden. Für die Neugestaltung von Wegen und Festplatz soll die Anlage „Bauhof I“ circa 8800 Euro erhalten. Diese älteste Anlage der Stadt feiert im August ihr 130-jähriges Bestehen.

Kleinere Summen wurden den Kleingartenanlagen „Im Dreschaer Tal“ (knapp 2900 Euro für einen Lehrobstgarten), „Bergmannsfreud“ (gut 2000 Euro für die Dachsanierung des Vereinsgebäudes), „Glück auf“ (knapp 1400 Euro für eine Baumersatzpflanzung) und „Grüne Höhe Zetzscha“ (gut 900 Euro für die Erneuerung von Tür und Außenpaneel am Vereinshaus) bewilligt.

Die Kleingarten-Vereine hatten Projekte für insgesamt 85 000 Euro angemeldet. Ausschlaggebend für die Bewilligung war jedoch, dass es sich um kein Überschwemmungsgebiet und um keine Abirissmaßnahmen handelt. Fördergelder fließen ebenso nicht in einfache Lauben, sondern nur in Vereinsobjekte. Doch für diese Regelung soll nun eine Ausnahme gemacht werden.

Überdies befasste sich der Bauausschuss mit einer Beschlussvorlage, die eine zusätzliche Ausreichung vorsieht. Nutznießer soll wiederum der Kleingartenverein „Bergmannsfreud“ sein. Bewilligt wurden knapp 1800 Euro für die Dachsanierung an einem weiteren Vereinsgebäude. Es wird allerdings nicht vom Verein genutzt, sondern ist an das „Institut für Sozialarbeit Schmidt gGmbH“ unterverpachtet. Das Institut bewirtschaftet im Rahmen einer vom Jobcenter geförderten Maßnahme „Aktivierungshilfe für Jüngere“ eine Parzelle der Anlage. Ziel der Maßnahme ist die Integration der Jugendlichen, die ohne Berufs- und teilweise ohne Schulabschluss sind, in das Vereinsleben. Ein Projekt, das sich die Jugendlichen vorgenommen haben, ist die Gestaltung eines Spielplatzes für Erwachsene. Mit der zusätzlichen Ausreichung der Fördermittel soll die Kooperation zwischen dem Kleingartenverein und dem Institut gefördert werden.

Das Votum des Bauausschusses war positiv. Die zusätzliche Ausreichung wird zudem noch in der nächsten Stadtratssitzung am Donnerstag zur Abstimmung gestellt. Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) bezeichnete das Jugendprojekt als hervorragend und beispielhaft, womit soziale Arbeit und Integration auf originelle Weise stattfinden.

Von Jens Rosenkranz

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bereits zum 10. Mal findet im Rositzer Ortsteil Gorma am 23. und 24. Juni das Fischerfest statt – nach bewährtem Konzept. Besonders Highlight wird auch in diesem Jahr das Goldfischangeln sein. Dann dürfen alle Kinder versuchen, die bis zu 30 Zentimeter großen roten Fische aus der Familie der Karpfen im Löschteich in Gorma zu angeln.

18.06.2017

Auf dem Friedhof in Fockendorf locken zwei rund 240 Jahre alte Steine mit historischen Informationen zur Dorfgeschichte. „Die beiden Grabsteine sind allein aufgrund ihres Alters, ihrer kunstvollen Ausführung und ihres Informationsgehalts ein kleines Juwel für den Friedhof“, sagt Frank Heinzig, Ortschronist und Vereinsvorsitzender der Papierfabrik Fockendorf.

18.06.2017

Großer Bahnhof auf dem Gelände der Meuselwitzer Bluechip AG: Anlässlich seines 25-jährigen Firmenjubiläums hatte der Computerhersteller am Sonnabend zu einem Festtag eingeladen, und viele Gäste kamen. Mit dabei: die Hochseiltruppe Geschwister Weisheit.

22.03.2018
Anzeige