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Sightseeing durch Altenburg auf dem Segway

Ausflugsfahrt Sightseeing durch Altenburg auf dem Segway

Wer Altenburg und Umgebung auf ungewöhnliche Weise entdecken möchte, kann das jetzt tun – mit einem Segway. Auf elektrisch betriebenen Rollern können sich nun Touristen und Einheimische durch die Skatstadt bewegen. Die geführten Touren werden von einem Zwickauer Unternehmen angeboten und dauern etwa zwei Stunden.

Haben eine erste Probefahrt gewagt: Christian Bettels, Tino Schaarschmidt, Claus Katzenberger, Michael Wolf (SPD), Jeannette Kreyßel und Barbara Altenkirch (v.l.).

Quelle: Jens Paul Taubert

Altenburg. Die Stadt auf ungewöhnliche Art erkunden – das ist jetzt in Altenburg möglich. Ungewöhnlich ist dabei vor allem das Transportmittel – die Tour wird mit Segways absolviert.

Auf den ersten Blick muten sie etwas fremdartig an – Segways, einachsige Elektromobile, auf denen man sich stehend fortbewegt. Mit bis zu 20 Kilometern pro Stunde geht es vorwärts. Die Richtung – nach vorne oder nach hinten – bestimmt der Fahrer mit der Gewichtsverlagerung über die Füße. In der Waage gehalten wird das futuristische Gefährt mit Hilfe von Sensoren und Computertechnik. Nach rechts oder links wird mit dem Lenker gesteuert.

„Einen Segway zu fahren ist wirklich nicht schwer und macht unglaublich Spaß“, sagt Jeannette Kreyßel vom Referat für Wirtschaftsförderung der Stadt Altenburg. Zusammen mit dem Dienstleisleistungskontor Zwickau ist die Idee entstanden, in Altenburg geführte Segway-Touren anzubieten. „Wir hoffen mit dieser Art, unsere Stadt zu erkunden, nicht nur weiter Touristen in die Stadt zu locken, sondern auch die Einheimischen zu begeistern“, so Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD).

Geplant sind zur Einführung vier Termine. „Wir wollen erst einmal austesten, wie das Angebot von den Altenburgern angenommen wird“, erklärt Kreyßel. Bei Interesse wird das Angebot fortgesetzt. Aber sie ist zuversichtlich: „Wir haben vergangene Woche eine Proberundfahrt gemacht. Auf dem Marktplatz haben uns bereit viele neugierige Bürger angesprochen.“

Am 24. Mai, 8. Juni, 16. Juni und am 24. Juni, um jeweils 17 Uhr starten die Touren, die dann etwa zwei Stunden dauern. Unter dem Motto „Natur und Stadt mit dem Segway erleben“ geht es vom Parkplatz am Kleinen Teich, durch den Stadtwald, hinauf zum Bismarckturm, zum Märchenbrunnen, vom Nikolaikirchhof über den Markt, zum Brühl, die Kanalstraße entlang zum Lindenaumuseum. Dann geht es in den Schlossgarten, den Innenhof und die Orangerie, weiter zur Neuen Post, durch die Frauengasse und zurück zum Kleinen Teich.

Die Touren werden begleitet von Brigitte Riedel vom Dienstleistungskontor Zwickau. Zu jeder Sehenswürdigkeit erzählt sie etwas zur Historie. „An den einzelnen Punkten wird angehalten, so dass sich die Teilnehmer auf die Erläuterungen konzentrieren können“, so Kreyßel. Die Runde ist so angelegt, dass zu Beginn auf ruhigen und ebenen Straßen gefahren wird. „So können die Teilnehmer sich in Ruhe an das Gerät gewöhnen, bevor wir dann zum Bismarckturm hinauffahren“, meint Riedel.

Die unterschiedlichen Böden, ob nun Teer, Kopfsteinpflaster oder Waldboden, sind für den Segway kein Problem. Durch die großen Reifen machen ihm Unebenheiten keine Probleme. Wie beim Fahrrad- oder Autofahren gilt natürlich auch hier: Immer gucken, wo man hinfährt, und sich nicht ablenken lassen.

Einen Segway fahren kann grundsätzlich wer möchte, eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Die einzige Einschränkung für die Tour: Kinder unter 15 Jahren dürfen nicht fahren und alle anderen benötigen mindestens einen Mofaführerschein.

Für die vier angesetzten Termine wird um Voranmeldung beim Dienstleistungskontor Zwickau unter 0375 / 281147 gebeten. Pro Teilnehmer kostet die Tour 54 Euro. Ein Getränk während einer Pause ist inklusive. Die Touren finden ab einer Teilnehmerzahl von vier Personen statt. Individuelle Fahrten können auf Nachfrage vereinbart werden, auch hier gilt eine Mindestzahl von vier Teilnehmern.

Von Tatjana Kulpa

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