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Altenburg Singen, tanzen, moderieren
Region Altenburg Singen, tanzen, moderieren
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18:00 15.12.2015
Ob als Sängerin, Tänzerin oder Moderatorin – Stefanie Hertel begeisterte mit einem gefühlvollen Weihnachtsprogramm die zahlreichen Besucher im Kulturhof Kosma. Quelle: Jens Paul Taubert
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Altenburg/Kosma


Mit „Guten Abend, schön Abend“ stimmten am Sonntag Stefanie und Eberhard Hertel in einem weihnachtlich geschmückten Kulturhof auf das schönste aller Feste ein: das Weihnachtsfest.

Ein „Weihnachten, so wie es früher einmal war – ein Fest der Freude, der Liebe, vieler Lieder und Märchen“, wünscht sich Eberhard Hertel. Es folgten Lieder wie „Sind die Lichter angezündet“ oder „Dezembergefühl“ aus dem gleichnamigen neuen Album von Stefanie. Alles live gesungen und gespielt, denn Stefanie war mit eigener Band angereist. Dazu gehören Thomas Fischer am Keyboard, Kai Uwe Müller am Schlagzeug und Ehemann Lanny Isis an der Gitarre. Weiter ging es mit Winter-und Weihnachtsliedern aus dem Vogtland, der Heimat der beiden Volksmusiker, gesungen im typischen vogtländischen Dialekt und mit altbekannten Weisen wie „Schlittenfahrt“, „Eine Muh, eine Mäh, eine Täterätätä“ oder „Rudolf, das Rentier“, wobei das Publikum begeistert mitklatschte.

Während der Gesangspausen wurde ein weiteres Textstück aus dem Weihnachtsmärchen „Der wundersame Weihnachtsbaum“ von Gerda Melchior, mit viel Herz und Gefühl von Vater und Tochter vorgetragen.

Im zweiten Teil sang Stefanie Hertel mit Ehemann Lanny Isis „White christmas“ und bezauberte das Publikum mit ihrer traumhaften Garderobe – einmal im roten und einmal im weißen Kleid – wobei ihr „Ave Maria“ wohl jedes Herz im Saal zum Schmelzen brachte. Mit „Wenn die Weihnachtsglocken läuten“ läuteten sie auch das Ende des Weihnachtsmärchens und ihrer „Himmlischen Weihnacht“ ein. Doch das Publikum wollte sie nicht gehen lassen. Erst nach dem gemeinsam gesungenen Lied „Oh du fröhliche, oh du selige“ und lang anhaltendem Beifall ging ein schöner Nachmittag zu Ende. Wenn auch manches sehr gefühlvoll war – zu Weihnachten ist ein wenig Sentimentalität wohl erlaubt.

Stefanie zeigte sich wieder einmal von einer Seite, die man so nicht an ihr kennt. Sie ist ein Multitalent, kann singen, tanzen und moderieren und versteht es, das Publikum in „ihre Welt der Musik“ zu entführen. Woher sie ihr Talent hat, ist augenscheinlich: Auch Vater Eberhard Hertel überzeugte mit einer kraftvollen Stimme und viel Herz.

Es war ein Nachmittag voller Emotionen und Überraschungen, ein Nachmittag mit einem überzeugenden Künstler-Duo, dem es durch seine Herzlichkeit und Wärme gelang, ‚seinem’ Publikum eine vogtländische Weihnacht a’la Hertel näher zu bringen.

Von Margitta Tittel

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