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Altenburg Skatsportler setzen gemeinsam Stiche und steigen zweimal auf
Region Altenburg Skatsportler setzen gemeinsam Stiche und steigen zweimal auf
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20:17 07.02.2014
Stolz auf die ersten Erfolge: die Spielerinnen und Spieler des SC Skatstadt Altenburg vor dem glückbringenden Skat-Brunnen. Quelle: Mario Jahn

Zu Beginn der zurückliegenden Spielzeit fusionierten beide Vereine zum SC Skatstadt Altenburg. Und die Bündelung der Kräfte zahlte sich aus: In der ersten gemeinsamen Saison feierte man gleich zwei Aufstiege.

Wolfram Sörgel wirkt sichtlich zufrieden. "Vor der Fusion hatten beide Vereine das gleiche Problem: Deren Vereinsabende, die ja auch die Trainingsgelegenheiten für die Skatsportler sind, waren nicht mehr so gut besucht", erinnert sich der 40-jährige Vorsitzende. "Beide Vereine schmorten förmlich im eigenen Saft und es machte auch nicht mehr sonderlich Spaß, nur zu viert oder zu fünft an einem Tisch zu sitzen und immer wieder gegen die wenigen gleichen Gegner zu spielen." Deshalb habe es schon 2012 die ersten Gespräche gegeben und die Fusion wurde Anfang vergangenen Jahres vollzogen. "Eine Liebeshochzeit war das sicher nicht. Aber beide Vereine sind sich auf Augenhöhe begegnet und jeder wusste um die sich bietenden Chancen bei einem Zusammengehen."

Ein Jahr später kann der Vereinschef freudig konstatieren, dass die Ehe funktioniert und sich jeder in dem neuen Verein gut aufgehoben fühlt. Circa 30 Mitglieder hat der SC Skatstadt Altenburg derzeit - ziemlich genau die Hälfte des Mitgliederbestandes brachte jeder Fusionär mit ein. "Und mittlerweile konnten wir auch schon drei neue Mitglieder gewinnen", sieht Sörgel einen Trend nach oben. Was sicher auch den sportlichen Erfolgen geschuldet ist, die der SC gleich im ersten Jahr errang.

Die erste Mannschaft mit Thomas Aehnelt, Yvonne Grommisch, Tommy Schmidt und Christian Wunderlich schaffte auf Anhieb den souveränen Sieg in der Oberliga und stieg in die Regionalliga auf. Dies schaffte auch die zweite Mannschaft, in der Marcel Geyer, Lutz Dinter, Jan Pöschel, Wolfram Sörgel, Lars Fedoroff, Susann Gerber und Ronald Krummsdorf zum Einsatz kamen. Die stieg in die Oberliga auf.

Mit dem Startrecht in der Regionalliga, immerhin Deutschlands dritthöchste Spielklasse, trifft der SC Skatstadt nun auch auf Ligakonkurrenten SC Grand Altenburg. Die spielten noch bis zur letzten Saison in der zweiten Bundesliga, mussten aber den bitteren Weg des Abstiegs gehen. Damit sind nun der SC Grand sowie der SC Skatstadt die beiden höchstklassigen Skatvereine im Landkreis.

Und an Ehrgeiz fehlt es den Spielern vom SC Skatstadt beileibe nicht. "Ziel der ersten Mannschaft ist schon, in dieser Liga vorne mitzuspielen und mittelfristig sogar den Aufstieg in die zweite Bundesliga zu schaffen", umreißt Sörgel die hehren Pläne. Übrigens: Neue Mitglieder sind beim SC Skatstadt Altenburg jederzeit gern gesehen.

iSpielabende sind freitags ab 18.30 Uhr in der Gaststätte "Zum Bootsmann" sowie sonntags im "Brühl 7" ab 19 Uhr.

Jörg Wolf

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