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Altenburg Skatstadt-Marathon: Läufer gehen in Altenburg verrückte Wette ein
Region Altenburg Skatstadt-Marathon: Läufer gehen in Altenburg verrückte Wette ein
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19:00 20.05.2016
So emotional wie beim 2015er Hochzeitsantrag auf dem Altenburger Markt wird es bei der diesjährigen Wette des Skatstadt-Marathons sicher nicht zugehen. Dennoch verspricht die neue Aktion Spannung. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Langsam, aber sicher steigt das Lauffieber in Altenburg. Drei Wochen sind es noch bis zum 8. Skatstadt-Marathon. Wenn am 11. Juni auf dem Markt der Startschuss für die 42,195 Kilometer lange Königsstrecke zu hören ist, wird ein Aktiver aus der Rolle fallen. Denn Thomas Kirstein startet um 9 Uhr rückwärts und will den Halbmarathon so schneller absolvieren als Günter Schmidt die volle Distanz vorwärts.

Damit setzt sich die Reihe netter Wetten beim Altenburger Lauf-Fest fort, was die Stimmung zusätzlich anheizen dürfte. Obwohl die Aktion diesmal verrückter ist als die 40 Familien, bei denen alle Mitglieder eine Strecke laufen mussten, wird sie den Vorjahreseinsatz gefühlsmäßig kaum übertreffen. Aber das ist auch schwer angesichts einer Läufer-Hochzeit auf dem Markt. Dennoch klingen die Wetteinsätze der Herren nicht schlecht. Verliert Kirstein, muss Schmidt den 9. Skatstadt-Marathon barfuß absolvieren. Geht die Sache andersherum aus, muss Kirstein die zweite Runde in einem rosa Röckchen laufen.

Überwacht wird das Ganze von Moderator Stefan Bräuer, der – wie schon in den Vorjahren – maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Wette und der dazugehörigen Einsätze hatte. Die Idee kam ihm diesmal zusammen mit dem amtierenden Sieger der Vereinswertung, dem Freude-am-Laufen-Team, dem Kirstein vorsteht. Und zwar bei der letztjährigen Sponsorenparty in kleiner Runde.

Reizvoll wird es dadurch, dass beide erfahrene Läufer sind. So steht der aus Collm im nördlichen Sachsen kommende Schmidt vor der endgültigen Aufnahme in den legendären Club der 100. Das schafft man nur – der Name verrät es – mit 100 oder mehr Läufen über 42,195 Kilometer. Außerdem meisterte der Rentner bisher alle Marathons in Altenburg. Der deutlich jüngere Kirstein kann auf ähnliche Erfahrungswerte zurückgreifen und zudem den Marathon in weit unter vier Stunden laufen.

„Als objektiver Betrachter der Wette fällt es mir sehr schwer, einen Sieger vorauszusagen“, meint Skatstadt-Marathon-Sprecher Helmut Nitschke, der die hügelige und teilweise enge Strecke nicht rückwärts laufen möchte. „Ich kenne beide Läufer gut genug, um voraussagen zu können, dass es eine enge Kiste wird.“ Aus Sicherheitsgründen habe Kirstein die Genehmigung, mit Radbegleitung zu laufen, um schwierige Passagen etwas zu entschärfen. „Deswegen wird er bestimmte Passagen auch mit Helm absolvieren.“

Abgesehen von der Wette organisiert der Verein „Freude am Laufen“ auch dieses Jahr wieder ein Kinderfest auf der Teehauswiese. Wem es auf dem Markt zu laut ist, der kann dort mit dem Nachwuchs beim Reiten, Springen auf Hüpfburgen, mit Cheerleadern und Sambatrommlern sowie Gastronomie und weiteren Aktionen auf seine Kosten kommen.

Von Thomas Haegeler

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