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Altenburg Skatstadtbulle schnappt sich handsigniertes RB-Leipzig-Trikot – Erlös wird gespendet
Region Altenburg Skatstadtbulle schnappt sich handsigniertes RB-Leipzig-Trikot – Erlös wird gespendet
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00:18 07.07.2017
Der Mitorganisator des Skatstadt-Marathons, Helmut Nitschke (l.), mit dem erfolgreichen Bieter und neuen Trikot-Eigentümer Achim Dathe. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

„Das konnte ich mir nicht entgehen lassen.“ Dieser Satz bringt Achim Dathes Handeln in Sachen Auktion eines RB-Leipzig-Trikots mit den Originalunterschriften aller Spieler der abgelaufenen Saison auf den Punkt. Kein Wunder. Denn der Altenburger Unternehmer ist nicht nur glühender Verehrer der Roten Bullen, sondern sogar Vize-Chef des hiesigen Fanclubs, der Skatstadtbullen. Diese wiederum verloren die diesjährige Wette mit den Machern des Skatstadt-Marathons, weswegen das Trikot mit den Signaturen überhaupt versteigert wurde.

Laut Marathon-Sprecher Helmut Nitschke war Dathe einer von sechs heißen Kandidaten, die sich nach dem Überschreiten des Ladenpreises des Trikots einen rasanten Endspurt im 14-tägigen Wettbieten um das weiß-rote Schmuckstück lieferten. „Bieter hatten wir weit mehr“, so der 63-Jährige. Wegen seiner Leidenschaft entschied sich der spätere Sieger dann auch kurz vor einem am Auktionsendtag geplanten Ausflug nach Freyburg (Unstrut) für eine Erhöhung des Gebots. Und damit lag er goldrichtig. Für 300 Euro erhielt der 36-Jährige am 25. Juni Punkt 12 Uhr den Zuschlag.

Mit dem Wort „super“ beschrieb der Gastronom bei der Trikot-Übergabe am Montag dann auch seine Gefühlslage, als er wenig später erfuhr, dass er das Rennen gemacht hatte. „Das war einfach nur Freude.“ Auch einen Plätzchen für das wertvolle Teil hat er daheim schon. Wo genau, wollte er aber nicht verraten. Einzig, dass die Skatstadtbullen für den Fall, dass es irgendwann mal ein Vereinsheim gibt, bereits auf eine Dauerleihgabe spekulieren, ließ er verlauten. „Das wird sich dann zeigen.“

Aus den 300 Euro Auktionserlös machten die Organisatoren des Skatstadt-Marathons mit weiteren 200 Euro eine „runde Summe“, wie es Nitschke nannte. Den halben Tausender spendet man nun dem Altenburger Kinderheim Sonnenland. Übrigens ein Wunsch Dathes, der ihn damit begründete, dass diese Einrichtung vom wohltätig ausgerichteten Freude-am-Laufen-Team, dem er nahe steht, diesmal noch nicht bedacht wurde.

Ursprung des Ganzen war die Wette der Skatstadtbullen gegen die Marathon-Macher, dass sie Aktive mit 1220 Kilometern ins Ziel des diesjährigen Lauf-Events bringen. Das entspricht etwa der Entfernung von Altenburg zur Red Bull Arena Leipzig und von da zum RB-Hauptsitz im österreichischen Fuschl am See und wieder zurück. Doch die Wette ging verloren. Am Ende fehlten den 77 Läufern aber keine 200 Kilometer. Dabei hatten sie drei Wochen zuvor nur die Hälfte zusammen.

Von Thomas Haegeler

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