Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 10 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Solaranlage wächst in Lehma

Solaranlage wächst in Lehma

Bis Ende August soll im Gewerbegebiet Lehma ein zweiter Solarpark in Betrieb gehen. Derzeit bereiten Bauleute den Untergrund für die mehr 35 000 Solarmodule her.

Voriger Artikel
Wieratal: Bewerber für Chefposten fällt durch
Nächster Artikel
Mit Präzision zur eigenen Trommel

Erst das Kiesbett, dann die Module: Im Gewerbegebiet Lehma entsteht eine zweite Solaranlage.

Quelle: Mario Jahn

"Die Anlage ist mit einer Leistung von 2098 Kilowatt konzipiert", so Ina Wäßling vom Architekturbüro Wäßling und Lüdke in Erfurt auf OVZ-Nachfrage. Die Leistung der Anlage am Rande des Kammerforstes sei auf diese Größenordnung begrenzt worden, weil das Netz nicht mehr Strom aufnehmen könne, erklärt sie.

 

Der Investor, die Wattner AG aus Köln, realisiert bereits seit mehreren Jahren Energieprojekte im Segment der Solarenergie. Im Trebener Ortsteil Lehma soll der saubere Strom auf einer Fläche von rund vier Hektar gewonnen werden. 2,5 Hektar davon sollen in den nächsten Wochen mit Solarmodulen belegt werden.

 

So wie in der Kiesgrube in Heukendorf besteht auch hier das Bestreben, die Anlage bis Ende August in Betrieb zu nehmen. "Denn ab 1. September gelten wieder neue gesetzliche Regelungen für die Einspeisung von erneuerbaren Energien", nennt Wäßling den Grund für die kurze Bauzeit.

 

Die Fläche vor der Biogasanlage lag bisher brach. Der Kölner Investor hat sie vom Eigentümer erworben. Darauf werden nicht wie bei anderen Solaranlagen unzählige Modultische errichtet. "Aus wirtschaftlichen Gründen hat sich der Investor für eine andere Verfahrensweise entschieden", erklärt die Architektin. Zunächst würde ein wasserdurchlässiges Gewebe verlegt. Auf dieses käme eine Kiesschicht, auf die die Solarmodule gelegt würden, umschreibt sie kurz die Technologie. "Nach Ablauf der Standzeit lassen sich die Module ohne großen Kostenaufwand wieder entfernen", nennt sie nur einen Vorteil. Außerdem sei es durch diesen Untergrund möglich, Sandbetten für Eidechsen zu schaffen.

 

Mit dieser zweiten Solarfläche und der Biogasanlage wird aus dem einst als Gewerbepark geplanten Areal ein fast reiner Energiepark. Hier wird ausschließliche erneuerbare Energie gewonnen. Marlies Neumann

Marlies Neumann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Altenburg
Von Redakteur Monika Neumann

  • LVZ-Fahrradfest 2017
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 13. LVZ-Fahrradfest lud am 14. Mai 2017 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Fotos, Videos und Infos finden Sie in unserem Sp... mehr

  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • LVZ Sommerkino im Scheibenholz
    LVZ Sommerkino im Scheibenholz: Alle Infos zu Filmen, Ticketverkauf und dem Rahmenprogramm.

    Sehen Sie hier einen Rückblick auf das LVZ Sommerkino im Scheibenholz vom 14. Juli - 3. August 2016. mehr

  • Gutes von hier

    Das regionale Schaufenster mit Produkten und Dienstleistungen aus dem Leipziger Raum - von traditionell bis innovativ. Gutes von hier eben! mehr

  • Auf dem Lutherweg

    Spannende Entdeckungsreise mit Martin Luther: Die LVZ pilgert zum Jubiläumsjahr der Reformation 2017 auf dem Lutherweg. mehr

  • Sparkassen Challenge
    Logomotiv der Sparkassen Challenge 2017

    "Sport frei!" heißt es auch 2017 bei zahlreichen Wettkämpfen der Sparkassen-Challenge. Alle Events mit vielen Fotos finden Sie hier! mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr