Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Altenburg Sommer, Sonnen und Sonnenbrand: Luckaer Narren starten in die Faschingszeit
Region Altenburg Sommer, Sonnen und Sonnenbrand: Luckaer Narren starten in die Faschingszeit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:05 25.01.2016
Auf der Bühne ist der Elferrat des Luckaer Karnevalclubs voll in Aktion. Mitglieder des Jugendblasorchesters sorgen für den richtigen Schwung. Quelle: Mario Jahn
Anzeige
Lucka

In diesem Jahr steht es unter dem Motto: „Sommer, Sonne, Südseestrand – Beim LKC gibt’s Sonnenbrand“. Den Gästen heizten die Narren mit ihren Darbietungen trotz kühler Temperaturen und Schnee vor der Tür so richtig ein.

Schon viele Wochen bevor überhaupt an die Abendveranstaltungen zu denken war, haben alle Gruppen fleißig getüftelt und die Ideen dann einstudiert. Für jeden Geschmack hat das rund zweistündige Treiben auf der Bühne und dem Parkett etwas zu bieten.

Die Luckaer Narren sind am Wochenende mit Sommer, Sonnen und Sonnenbrand in die Faschingszeit gestartet.

Das diesjährige Luckaer Prinzenpaar Dorina Becker und David Wolff eröffnete charmant das Programm. Beide wirken schon seit ein paar Jahren im Verein mit. „Ich schwinge jetzt schon seit 2010 beim Männerballett des LKC meine Beine und Hüften. Gefreut habe ich mich sehr, als unser Präsident Reinhard Klett mich und Dorina gefragt hat, ob wir in dieser Saison nicht das Prinzenpaar sein wollen“, so der stolze Prinz. Auch seine Angebetete gerät ins Plaudern und erzählt: „Es war wirklich sehr schön. Als Prinzenpaar haben wir das ganze Geschehen jetzt mal aus einer anderen Sichtweise erlebt und es hat wieder richtig viel Spaß gemacht.“

Im Publikum konnte man ehemalige Prinzen und Prinzessinnen des LKC wiederfinden, die das Programm mit große Freude verfolgten. Doch ebenso andere, gern gesehene Gäste, so zum Beispiel der befreundete Zechauer Dorf- und Faschingsclub (ZDF) beehrten den LKC an diesem Abend mit ihrer Anwesenheit.

Reichlich zwei Stunden verstrichen, in denen unter anderem zu abwechslungsreichen Sommersongs Carmen und Robert Geiss mit Champagner auf der Bühne feierten und die Damen des LKC auf dem Parkett das Tanzbein schwangen. Der Can-Can der großen Tanzgarde kam besonders gut beim Publikum an.

Ein anderer, sehr unterhaltsamer Programmpunkt war das Männerballett mit einem animalisch-eleganten Wikingertanz. Die Tanzfabrik Lucka, die in diesem Jahr zum ersten Mal vier brandneue Tänze für die Zuschauer vorbereitet hatte, sorgte ebenfalls für Begeisterung beim Publikum. Frischer jugendlicher Wind wehte zudem durch das neue Duo Franziska Schütze und Florian Serfling mit ihrer Bütt durch den Saal.

Nach den Darbietungen übernahm dann DJ Steve Win die musikalische Untermalung des Abends. Mit einem guten Mix aus Sommerliedern, modernen Hits und mit Musik aus den 80ern und 90er war sicherlich für jeden Besucher etwas dabei.

Die Vorfreude auf die nächsten beiden Wochenenden ist bei allen Mitwirkenden des LKC groß. Denn da stehen im Deutschen Haus zwei weitere große Abendveranstaltungen an. Für alle Unentschlossenen gibt es auch noch Restkarten an den bekannten Vorverkaufsstellen oder der Abendkasse.

Von Eva Anna-Lena Zorn

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Schmölln steht die erste Demonstration der fremdenfeindlichen Initiative „Thüringen gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Thügida) ins Haus. Sie hat für den 30. Januar, einem Sonnabend, eine Demonstration angemeldet. Nach zwei in Altenburg ist dies die Dritte im Landkreis.

25.01.2016

Weil bei der ersten Wahlrunde vor zwei Wochen keiner der drei Bewerber für den Bürgermeisterstuhl in Meuselwitz die absolute Mehrheit holte, war eine Stichwahl erforderlich. Das Duell entschied am Sonntag der BfM-Mann Udo Pick für sich. Er bekam 56,2 Prozent der Stimmen.

25.01.2016

Die Schlagzeilen um das Altenburger Lindenau-Museum reißen nicht ab. Zuletzt war berichtet worden, dass 140 Werke womöglich von Schimmelbefall betroffen sind. Als Träger des Museum reagiert das Landratsamt nun und korrigiert die Aussage. Es sollen nur 94 statt 140 Werke betroffen. Um die Bedingungen im Gebäude zu verbessern, wird zunächst das Dach saniert.

27.01.2016
Anzeige