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Altenburg Sonderausstellung zu Bernhard August von Lindenau im Altenburger Museum zu Ende
Region Altenburg Sonderausstellung zu Bernhard August von Lindenau im Altenburger Museum zu Ende
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09:03 31.08.2016
Sommerfest im Studio Bildende Kunst – Anna und Cora (v.l.) hängen Bilder zum Trocknen auf. Lange mussten sie bei dem Wetter nicht warten. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Es war der gefühlt wohl heißesten Tag dieses Jahres, den sich das Lindenau-Museum und sein Studio Bildende Kunst für den Familiensonntag und das alljährliche Studiofest ausgesucht hatten. Doch Absagen kam für die Organisatoren nicht in Frage.

Denn es gab für die gemeinsame Feierei sehr wohl einen Anlass – das Ende der Sonderausstellung „Ein ebenso schöner, wie geistreicher Mann… – Bernhard August von Lindenau im Dienste der Wettiner“. In diesem Sinne waren auch die Angebote am Sonntagnachmittag: Kränze flechten, Kreiseln, Riesenseifenblasen machen, Schmuckobjekte wickeln, Falten, Stempeln und Rasseln bauen. „Denn wir haben uns überlegt, wie die Kinder zu Lindenaus Zeiten wohl gelebt und gespielt haben, was sie lernten“, so Museumsmitarbeiterin Angelika Wodzicki. Sämtliche Künstlerinnen und Künstler des Studios Bildende Kunst waren mit von der Partie. „Viele Kursteilnehmer und Gäste wuselten von einem ungewöhnlichen Angebot zur nächsten inspirierenden Aktion“, freut sich Studioleiterin Ulrike Weißgerber. Natürlich sei die Hitze schon dafür verantwortlich, dass ein paar weniger Gäste als sonst zum Studiofest kamen. „Aber es war bei weitem kein Einbruch. Und wer einmal da war, der hat sich trotz der Temperaturen sichtlich wohlgefühlt“, ist Weißgerber überzeugt.

Wer Lust auf Kaffee und Kuchen und anregende Gespräche hatte, konnte sich in die kühlen Innenräume zurückziehen, wer Lust auf Bildung hatte, konnte eine der Führungen in der Sonderausstellung wahrnehmen.

Am späteren Nachmittag bevölkerten nicht nur kleine und große Leute das Fest, auch ein paar Wölkchen am Himmel hatten sich inzwischen versammelt und so saßen und spielten und sprachen die Besucher noch bis in die Abendstunden hinein. „Lindenau hätte es gefreut“, lacht Angelika Wodzicki.

Mindestens ebenso begeistert hätte ihn vermutlich die Präsentation eines kleinen, aber ganz besonderen Katalogs: Bernhard August von Lindenau. Sein Leben in Bildern. Zum Auftakt des Festes hatten sich Schüler, Pädagogen, Eltern und die Direktorin des Christlichen Spalatin-Gymnasiums, außerdem Künstler und Mitarbeiterinnen des Lindenau-Museums in der Sonderausstellung eingefunden, um ein ganz besonderes Ereignis zu feiern: das Erscheinen der Biografie Lindenaus für Kinder und Erwachsene, dargestellt in Collagen von elf- und zwölfjährigen Spalatinern.

Die wunderbaren Kinderarbeiten waren Bestandteil der Sonderausstellung und mehr als einmal haben die Besucher der Ausstellung den Wunsch geäußert, diese ganz besondere Biografie erwerben zu können, zeigt Wodzicki den Werdegang auf. Das Büchlein liegt nun vor. Es kündet nicht nur von der Kooperation zwischen Gymnasium und Museum, sondern ebenso von der Vielfalt der künstlerischen und pädagogischen Arbeit in „Lindenaus Lehranstalt“ .

Übrigens – in dieser Woche beginnen wieder die künstlerischen Kurse im Studio Bildende Kunst. In allen Altersgruppen gibt es noch freie Plätze.

Infos unter www.lindenau-museum.de/Studio Bildende Kunst/Kurse oder unter Tel. 03447 895547.

Von Ellen Paul

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