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Altenburg Sonnenblumenwettbewerb: Sieger im Altenburger Land prämiert
Region Altenburg Sonnenblumenwettbewerb: Sieger im Altenburger Land prämiert
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05:00 07.10.2016
Dieter Kieminski (2.Platz), Frank Löbe (1. Platz) und Manfred Seibt (3. Platz/vorn v.l.) freuen sich mit Bernd Wannenwetsch und Thorsten Büchler. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Manfred Seibt, Dieter Kieminski und Frank Löbe war am Mittwoch eine gewisse Anspannung anzumerken. Die drei Vorstände von Kleingartensparten aus dem Altenburger Land waren zur Abschlussveranstaltung des Wettbewerbs vom Baumarkt Leitermann sowie der Sparkasse Altenburger Land um die größte Sonnenblume ins Haupthaus des Geldinstituts an der Wettiner Straße in Altenburg eingeladen. Und den besten winkten immerhin Preisgelder in Höhe von 1000, 500 sowie 250 Euro, die Leitermann und Sparkasse gemeinsam auslobten.

Einige Tage zuvor hatte ein Messtrupp der Sparkasse die doch schon in beeindruckende Höhen geschossenen Blumen nachzumessen. Und dabei wurde von Obervermesser Jörg Köhler durchaus einiges an Schwindelfreiheit abverlangt, denn jede der drei größten Sonnenblumen war über vier Meter hoch.

„Wir waren über diese beachtlichen Höhen schon ein wenig überrascht. Immerhin hatten wir damit gerechnet, dass die Pflanzen nur um die drei bis 3,50 Meter hoch werden“, gestand Thorsten Büchner, Geschäftsführer vom Leitermann. Der Baumarkt hatte an alle Kleingartensparten, die sich an diesem Wettbewerb beteiligten, die Sämereien ausgegeben. „Ich war selber überrascht, als mir unser Sonnenblumenexperte im Haus berichtete, dass im Katalog weit über 40 verschiedene Sorten an Sonnenblumen gelistet sind. Wir haben letztendlich die Sorte King-Kong für den Wettbewerb ausgewählt“, so Büchner.

Am Ende machten 16 Sparten aus dem gesamten Altenburger Land an dem Ausscheid mit. „Das ist schon eine sehr bemerkenswert gute Resonanz und zeigt auch, wie engagiert hierzulande die Kleingärtner sind“, meinte auch Sparkassenvorstand Bernd Wannenwetsch. „Und vielleicht erfahren wir auch ein paar Geheimnisse, die dafür sorgten, dass die Sonnenblumen in solche Höhen schossen“, fügte er an.

Nun, diese Geheimnisse sind eigentlich recht simpel: Viel gießen, gut zureden, ein wenig hoffen und natürlich gut abstützen, war sich die Runde der drei siegreichen Kleingartenexperten einig.

Und die sollten nun nicht mehr weiter auf die Folter gespannt werden, sondern endlich erfahren, auf welchem Platz sie einkamen: Die dritthöchste Sonnenblume ist im Kleingartenverein „Bauhof II“ in Altenburg auf 4,02 Meter gewachsen. Manfred Seibt konnte sich deshalb über 250 Euro freuen. „Das Geld soll in die Umfeldgestaltung ums Spartenheim fließen“, so Seibt. Noch acht Zentimeter mehr, 4,10 Meter, maß die Blume in der Luckaer Anlage „Gute Hoffnung“, was für Dieter Kieminski 500 Euro in die Vereinskasse bedeutet. „Das können wir wunderbar für anstehenden Wegebau in der Anlage gebrauchen“, sagte er.

Und die Siegerblume misst gar 4,24 Meter und stand in der Altenburger Sparte „Günthers Gärten“, dem Frank Löbe vorsteht. „Die 1000 Euro kommen für unser 90-jähriges Vereinsjubiläum im nächsten Jahr wie gerufen. Damit ist die Feier gesichert“, freute er sich.

Alle drei Gewinner wünschten sich, dass es kommendes Jahr erneut so einen Wettstreit gibt, was aber zu einem späteren Zeitpunkt entschieden wird.

Von Jörg Wolf

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