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Altenburg Späte Grüße vom Großvater
Region Altenburg Späte Grüße vom Großvater
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00:25 07.06.2015
Ulf Diersch (r.) nimmt im Rathaus die Postkarten seines Großvaters an sich. Quelle: Mario Jahn
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Vermutlich wurden sie im Ersten Weltkrieg auf einem Schlachtfeld an der Westfront gefunden, wo Pester als Musketier im 188. Infanterieregiment kämpfte. Über Umwege gelangte die Mappe zu Leonard Freund in Schottland. Der Mann aus Aberdeen hatte im Dezember 2014 Altenburgs Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) gebeten, ihn bei der Suche nach der Familie des Absenders zu helfen (die OVZ berichtete). Dank der Unterstützung des Thüringischen Staatsarchivs Altenburg sowie durch Hinweise aus der Bevölkerung konnten die historischen Dokumente gestern tatsächlich an die Familie zurückgegeben werden.

Ulf Diersch wurde auf den öffentlichen Aufruf Ende 2014 aufmerksam. Gerade ein Foto seiner Großmutter Frida, die als "Fridel" Postkarten an ihren Lebenspartner schickte, und eine Aufnahme Walter Pesters selbst brachten Sicherheit. "Als ich den Aufruf las, dachte ich nicht, dass es sich um meinen Großvater handelt, da ich nichts von seinem Einsatz im Ersten Weltkrieg wusste." Aber sein älterer Bruder erinnerte sich, dass Walter Pester im Krieg gedient hat. "So haben wir ein paar Erinnerungen an den Großvater, von denen wir nichts wussten. In Kürze haben wir eine Familienfeier, da werden die Dokumente für Gesprächsstoff sorgen", sagte Diersch.

"Es ist ein Glücksfall, dass wir die Familie Walter Pesters ausfindig machen konnten und die Dokumente ihren Weg zurückfinden", freut sich auch der OB. "Leonard Freund gilt großer Dank dafür, die Suche nach den Angehörigen angestoßen zu haben." Jens Rosenkranz

Jens Rosenkranz

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