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Spalatin-Schau, die Zweite

Spalatin-Schau, die Zweite

Das Leben des Reformators Georg Spalatin steht seit Sonntag wieder im Mittelpunkt von zwei Ausstellungen im Altenburger Schlossmuseum und der Bartholomäikirche.

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Im Goldsaal des Schlosses stehen für die nächsten zweieinhalb Jahre das Leben Spalatins und die Zeit der Reformation im Mittelpunkt.

Quelle: Mario Jahn

"Das Gerüst der Ausstellung wurde beibehalten", sagte Museumsleiterin Uta Künzl für die Schau "Georg Spalatin - Steuermann der Reformation" im Schloss.

 

Erst im vergangenen Herbst hatten sich die Stadtverwaltung und das Schlossmuseum angesichts der Besucherzahlen entschieden, die Schau erneut zu zeigen. Denn statt anvisierten 30 000 Gästen kamen nur 5000. Künftig soll die Ausstellung von der Laufkundschaft im Schloss profitieren, der Besuch der Spalatin-Schau ist im Eintrittspreis fürs Schloss enthalten.

 

In den vergangenen Monaten musste die Ausstellung noch einmal überarbeitet werden, auch weil viele originale Exponate nun nicht mehr gezeigt werden können. "Aber wir können diese nicht für zwei Jahre von anderen Museen und Einrichtungen ausleihen", erklärte die Museumschefin. An vielen Stellen, wie zum Beispiel bei Dürers Holzschnitten zur Apokalypse, wird deshalb auf Kopien zurückgegriffen. Wie die Museumsmitarbeiter aus der Not eine Tugend gemacht haben, ist auch bei der Chronik der Sachsen und Thüringer zu sehen. Auf einem großen Bildschirm können Besucher nun digital durch die einzelnen Seiten blättern.

 

Neu integriert worden sind zudem Drucke und Urkunden aus dem Stadtarchiv, archäologische Funde aus der Teichstraße, ein Abschnitt zum Maler Lucas Cranach und das Altenburger Stadtmodell, an dem die Besucher nachvollziehen können, wie groß die Stadt zu Spalatins Zeiten war.

 

Im Gegensatz zur Ausstellung im Schlossmuseum war die Schau "Georg Spalatin - Freiheit und Glauben" in der Bartholomäikirche von Beginn an als dauerhafte Präsentation geplant. Bei der Saisoneröffnung wurden vorgestern sechs neue Großgemälde, die Spalatins Nachfolger zeigen, vorgestellt. Sie wurden in den vergangenen Jahren für mehrere Zehntausend Euro restauriert und sind nun erstmals wieder zu sehen.

 

Die Ausstellung in der Bartholomäikirche ist dieses Jahr bis 31. Oktober geöffnet, die Schau im Schlossmuseum ist bis 26. November 2017 zu sehen. Die Kombikarte für beide Ausstellungen kostet zehn Euro.

Jenifer Hochhaus

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Von Redakteur Jennifer Hochhaus

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