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Altenburg Spalatiner pilgern wie im Mittelalter
Region Altenburg Spalatiner pilgern wie im Mittelalter
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17:51 17.05.2018
Wie im Mittelalter: In historischen Gewändern waren die Mädchen und Jungen aus der 8b des Spalatingymnasiums zu Fuß nach Zeitz unterwegs. Quelle: privat
Altenburg/Zeitz

In dieser Woche waren die Schüler der 8 b vom christlichen Spalatingymnasium auf den Spuren der Pilger unterwegs. „Diese Aktion gab es schon einmal im Rahmen der Lutherdekade, als sich ebenfalls Schüler auf den Pilgerweg von Altenburg nach Zeitz aufmachten“, sagt Lehrerin Carmela Kürschner. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Christian Klau begleitete sie die gut 20 Mädchen und Jungen zählende Klasse. „Die Idee, diese Pilgerwanderung zu wiederholen, hatte ich schon seit geraumer Zeit. Und da meine Klasse in diesem Jahr ohnehin die Konfirmation erhält, war der Zeitpunkt ideal“, so die Lehrerin. Denn so eine Pilgerwanderung ist auch die gute Gelegenheit, einmal in sich zu gehen.

Pilgern, das hat auch mit Verzicht zu tun. „Die Schüler waren auf ihrer dreitägigen Wanderung in den typisch mittelalterlichen Pilgergewändern unterwegs. Zudem waren bei allen Handys und andere technische Geräte tabu, damit jeder auch richtig in sich gehen kann und nicht abgelenkt wird.“

20-Kilometer-Etappe verlangte körperlich einiges ab

Und körperlich wurde auch einiges abverlangt: Am Dienstag half die 8b noch beim gemeinsamen Essen der Altenburger auf dem Markt. „Danach ging es gleich auf Tour. Vorerst nur bis zum Hof von Christian ins sechs bis acht Kilometer entfernte Lehma, wo die erste Übernachtung anstand“, erzählt Carmela Kürschner. Der Mittwoch sei dann schon mit der rund 20 Kilometer messenden Route bis zur Bockwindmühle in Hartha eine echte körperlich Herausforderung gewesen. Auf dem vom Bauernhofverein unterhaltenen Areal habe dann die zweite Übernachtung stattgefunden.

Auch die Nächte – beispielsweise in der Bockwindmühle oder dem alten Rinderoffenstall – waren alles andere als großartig komfortabel. Die Schlussetappe am Donnerstag führte die Pilgerrunde dann bis nach Zeitz, wo im dortigen Turm der Jugend die letzte Übernachtung stattfand. „Körperlich hat die Wanderung manchen schon ziemlich geschlaucht. Auch uns“, so Carmela Kürschner ehrlich.

Von Jörg Wolf

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