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Spielstärke setzt sich durch: Fußballer ermitteln Finalteilnehmer der Hallenkreismeisterschaft

Spielstärke setzt sich durch: Fußballer ermitteln Finalteilnehmer der Hallenkreismeisterschaft

In der Ostthüringenhalle wurde am Wochenende mit den Vorrunden der Hallenkreismeisterschaft der Männer begonnen. In drei Staffeln wurden die sechs Finalisten ermittelt.

Schmölln. Begonnen wurde mit der Staffel I, in der fünf Mannschaften am Start waren. Die Kreisligisten Einheit Altenburg und SV Ehrenhain II kristallisierten sich dort als die spielstärksten heraus und erreichten die Endrunde. Einheit Altenburg unterlag im Eröffnungsspiel dem SV Ehrenhain II mit 2:3. Wirth und Schmiedel hatten Einheit in Front gebracht, aber Barthel (2) und Knutas drehten das Spiel zum Ehrenhainer Sieg. Danach gewann Windischleuba mit 4:2 in einem gleichwertigen Spiel durch Treffer von Stöbe, Gumprecht (2) und Walter bei Gegentoren von Kabisch und Ehrich. Einheit setzte sich sicher mit 4:0 gegen Schmölln/Großstöbnitz II durch. Wirth (2), Heiland und Gröschel waren die Schützen beim souveränen Sieger. Durch Tore von Barthel und Manuel Bethke holte Ehrenhain II gegen Windischleuba mit 2:0 wertvolle Punkte.

Gerstenberg/Haselbach schlug den Kreisligisten Schmölln/Großstöbnitz II mit 4:1 nach Toren von Mieck, Kabisch, Jegelka und einem Eigentor. Der Kreisligist war durch Kutschbach in Führung gegangen. Wirth und Funke sorgten wiederum für den 2:0-Sieg von Einheit Altenburg gegen Windischleuba. Überraschend unterlag Ehrenhain II der SG Schmölln/Großstöbnitz II mit 1:3. Schmieder (2) und Bruhn erzielten für die Siegtore, Wunderlich war zwischenzeitlich der Ausgleich gelungen. Einheit gewann 4:2 gegen Gerstenberg/Haselbach. Die Führung von Jegelka und Kabisch bog allein Wirth mit vier Toren zum Erfolg um. Sicher besiegte Windischleuba nach Toren von Gumprecht (2) und Pfefferkorn die SG Schmölln/Großstöbnitz II nach dominantem Spiel mit 3:0. Im letzten Turnierspiel gewann Ehrenhain II durch Tore von Barthel, Lory und Knutas mit 3:0 und sicherte sich damit den wertvollen zweiten Platz.

Die Spiele wurden von den Referees Ulf Rackow und Sebastian Dähne geleitet. Bester Torschütze war der Altenburger Jens Wirth mit acht Treffern. Michael Gumprecht (Windischleuba) und Jakob Barthel (Ehrenhain) brachten es auf vier Tore.

In der Staffel II waren sechs Teams unter Leitung der Schiedsrichter Carsten Östreich und Jens Albrecht am Start. Eintracht Fockendorf II und FSV Meuselwitz kamen am Ende auf jeweils zwölf Zähler und belegten so die Finalplätze. Eintracht Ponitz verpasste die Endrunde knapp, war beiden Finalisten unterlegen. Im Auftaktspiel siegte Fockendorf II durch Tore von Matthias Arlt und Braun mit 2:1 gegen Lok, Reichelt gelang der Anschlusstreffer. Spannend verlief die Partie zwischen FSV Meuselwitz und Nöbdenitz II, die die Meuselwitzer durch Tore von Beyer, Losaev und Heimbach bei Gegentoren von Rößler (2) gewinnen konnten.

Ponitz siegte mit 2:0 durch Tore von Günther und Junghanns gegen Zehma. Lok Altenburg konnte den FSV knapp mit 2:1 durch Treffer von Reichelt und Kühnast besiegen. Beyer hatte per Strafstoß zwischenzeitlich ausgeglichen. Nöbdenitz behauptete sich mit 4:1 gegen Zehma. Die Zehmaer Führung durch Leidolf kippten Gerth (3) und Rößler. Fockendorf II besiegte in einer spielstarken Partie durch Treffer von Hillig, Michael und Matthias Arlt Ponitz. Der Ehrentreffer gelang Junghanns.

In einem Kampfspiel brachte der Rößler-Treffer Nöbdenitz II den Sieg über Lok Altenburg. 4:2 gewann der FSV Meuselwitz gegen Ponitz. Beyer, Heimbach, Losaev und Milde trafen für den FSV, Haubold und Müller verkürzten. Mit 4:0 fertigte Fockendorf II Zehma durch Tore von Hillig, Neumann, Michael Arlt und Bail ab. Ponitz gewann mit 4:2 gegen Lok Altenburg in einer recht ausgeglichenen Partie. Fockendorf II ließ auch Nöbdenitz II keine Chance, siegte durch Tore von Michael und Matthias Arlt sowie Braun bei einem Gegentor von Demuth.

Bangen musste der FSV Meuselwitz beim knappen 2:1-Sieg gegen Zehma: Die Gurski-Führung drehten Klenner und Heimbach. Ponitz tat sich schwer beim 3:2-Erfolg gegen Nöbdenitz II. Ein gleichwertiges Kampfspiel war zu sehen. Günther (2) und Müller trafen für den Sieger, Brehmer (2) für Nöbdenitz. Lok Altenburg gewann nach Toren von Reichelt und Schöffmann gegen Zehma 2:0. Im letzten Spiel gewann der FSV Meuselwitz mit 1:0 gegen Fockendorf II. Das goldene Tor gelang Spielertrainer Condrat-Scholz. Der Ponitzer Günther war mit fünf Treffern am erfolgreichsten. Vier Tore erzielten Rößler (Nöbdenitz) und Reichelt (Lok Altenburg).

Mit dem TSV Monstab/Lödla und Aufbau Altenburg erreichten in der Vorrundengruppe drei die letzten beiden Teams das Finale. Ungeschlagen setzte sich Kreisliga-Spitzenreiter Monstab durch. Zechau/Kriebitzsch kam noch auf den dritten Platz. Lange Zeit sah es nach einem Durchmarsch von Aufbau aus. Die Altenburger gewannen zum Auftakt sicher 3:0 gegen Gößnitz durch Tore von Schuster, Zwesper und Richter. Monstab siegte knapp mit 2:1 durch Treffer von Markus Henfling gegen Zechau. Aufbau setzte sich mit 3:1 gegen Lumpzig II durch. Erneut knapp war der 2:1-Sieg von Monstab gegen Lumpzig II. Bärbig und Eckardt drehten die Führung von Pohle noch zum Sieg.

Durch Tore von Hucke, Huke und Göllnitz gewann Zechau 3:0 gegen Gößnitz II. Zwesper und Sporbert machten den Aufbau-Sieg mit 2:0 gegen Zechau perfekt. Durch ein Tor von Steinert gewann Lumpzig II gegen Gößnitz II. Das Spiel zwischen Aufbau und Monstab brachte eine Überraschung. Die bis dahin führenden Altenburger mussten sich durch Tore von Dinter, Bärbig und Thiele 0:3 geschlagen geben. Zechau und Lumpzig II trennten sich 2:2. Im letzten Spiel ging Gößnitz II durch Schramm gegen Mon-stab in Front. Bärbig und Thiele sorgten aber noch für den Erfolg des Staffelsiegers. Beste Torschützen mit je drei Toren waren Danny Hucke (Zechau), Andreas Zwesper (Aufbau) und Marcus Bärbig (Monstab).

Reinhard Weber

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