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Altenburg Stadt Altenburg rückt Unkraut am Nordplatz zu Leibe
Region Altenburg Stadt Altenburg rückt Unkraut am Nordplatz zu Leibe
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18:42 12.07.2018
Auch auf dem Weg vom Nordplatz zur Wilhelm-Busch-Schule in Altenburg ist das Unkraut gewachsen. Hier hat die Stadt schon gehandelt, andere Stellen sollen folgen. Quelle: Oskar Görner
Altenburg

„Wohnen im Grünen, Altenburg Nord lohnt sich“, schrieb Leser Oskar Görner per E-Mail an die OVZ-Redaktion. Außer dieser Zeile bestand der elektronische Brief noch aus drei Fotos, die massives Unkrautwachstum auf und am Rande des Nordplatzes zeigen. Angesichts seines seit der Wende immer weiter verwahrlosenden Umfeldes reagiert der Anwohner inzwischen mit purem Sarkasmus auf die geplante Umgestaltung des Areals zwischen Siegfried-Flack-, Albert-Levy-Straße und Liebermannstraße und ist aufgrund seiner Erfahrungen skeptisch, ob es danach wirklich besser wird.

Größe des Platzes erschwert Pflege

Für die Fläche zuständig ist die Stadtverwaltung, genauer gesagt das Referat Stadtwirtschaft, teilte Rathaussprecher Christian Bettels auf Anfrage mit. Allerdings erschwere die Größe des Platzes seine Pflege, weswegen man das Areal auch umgestalten will, so Bettels weiter. „Aus diesem Grund wird der Platz nicht regelmäßig gepflegt, so dass sich die Natur dort zurückmeldet.“ Das bedeute aber nicht, dass Unkraut unbehelligt wuchern könne. „Es wird in nächster Zeit wieder beseitigt. Wenn es die Mitarbeiter der Stadtwirtschaft schaffen, noch in diesem Monat.“

Tatsächlich ist die Treppe vom Nordplatz zur Wilhelm-Busch-Grundschule schon von den unerwünschten Gewächsen, zu denen auch bis zu anderthalb Meter hohe Disteln gehörten, befreit. Die übrigen vom Unkrautwachstum vermehrt betroffenen Flächen, wie die hinter dem Ärztehaus oder die Treppen zur früheren Apotheke, sollen nun folgen.

Baubeginn für Umgestaltung im September

Dass die Stadt den Nordplatz abgeschrieben habe, wie Leser Görner vermutet, verneinte Bettels indes mit Verweis auf die bereits geschehenen und noch geplanten Maßnahmen. Während zu ersterem vor allem der Abriss von leerstehenden Gebäuden gehörte, wird demnächst „auf dem oberen und unteren Bereich“ des einstigen Stadtteilzentrums, einschließlich Treppen und Rampen, gebaut, so der Stadtsprecher. „Der aktuelle Zeitplan sieht die Bauausführung von September 2018 bis Oktober 2019 vor.“

Von Thomas Haegeler

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