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Altenburg Stadt Altenburg stellt Sport in den Fokus
Region Altenburg Stadt Altenburg stellt Sport in den Fokus
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23:49 12.01.2018
Beim Neujahrsempfang der Stadt Altenburg wurden 14 Aktive aus den Sportvereinen geehrt (von links): Heiko Köhler, Klaus-Jürgen Krause, Andrea Schmidt, Isabell und Patrick Quaas, Jaqueline Nastke, Björn Petersen, Angela Schöne, Hans-Jürgen Richter, Tom Schilling, Bernd Eulenstein, Karen Wolff, Tino Klinke und Rene Kriesche. Quelle: Mario Jahn
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Altenburg

Der diesjährige Neujahrsempfang der Stadt Altenburg stand ganz im Zeichen des Sports. Neben dem Unterhaltungsprogramm, das zum Großteil Aktive der insgesamt 138 Sportvereine des Altenburger Landes gestalteten, zeichnete die Stadt am Freitagabend auch engagierte Ehrenamtliche aus den über 30 Sportvereinen der Skatstadt aus. „Der Sport hat eine große Bedeutung in der Stadt“, begründete Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) die Entscheidung. „Er hat eine nicht hoch genug zu würdigende Aufgabe, indem er vor allem Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bietet, Werte wie Zusammenhalt oder Fairness, aber auch Körperkultur vermittelt. Dafür wollen wir Dankeschön sagen.“

Ausgewählt hat die 14 Geehrten, die neben einer Urkunde auch einen Blumenstrauß und ein kleines Präsent erhielten, aber keine Kommission wie sonst, sondern der Kreissportbund Altenburger Land. „Wir wollten vor allem jene erreichen, die nicht immer im Fokus stehen, die aber das Salz in der Suppe sind, weil ohne sie nicht viel geht“, erklärte Wolf weiter. „Da diese Menschen meist bescheiden sind und sich nicht selbst vorschlagen, sind wir auf den KSB zugegangen und vertrauen auf seine Fachkenntnis.“ Damit rannte man beim KSB wiederum offene Türen ein. „Als ich den Neujahrsempfang im Vorjahr mit dem Fokus auf der Feuerwehr gesehen habe, dachte ich, dass das auch eine schöne Plattform für den Sport wäre“, sagte KSB-Geschäftsführer Ulf Schnerrer. Deshalb habe man das Angebot dankend angenommen.

„Uns ging es dann bei den Vorschlägen vor allem darum, die Vielfalt des Sports zu zeigen“, erklärte Schnerrer das Vorgehen. Man habe eine Bewertung vorgenommen, welche Vereine welche Bedeutung haben. Kriterien waren dabei unter anderem Mitgliederstärke der Clubs, große sportliche Erfolge und gesellschaftliches Engagement oder herausragende Nachwuchsarbeit. Am Ende standen 14 Ehrenamtler aus 14 Vereinen auf der Bühne, die nachfolgend kurz vorgestellt werden:

Andrea Schmidt vom SV Aufbau Altenburg, der mit über 1000 Mitglieder der größte Verein im Kreis ist, war von 2002 bis 2010 Übungsleiterin beim Handball-Nachwuchs. Zeitweise trainierte sie zwei Mannschaften gleichzeitig. Seit 2010 leitet sie das Catering-Team des Vereins und ist bei allen Heimspielen, Turnieren und Veranstaltungen dabei, selbst dann, wenn sie dafür Urlaub nehmen muss.

Heiko Köhler vom SV Medizin, der mit fast 1000 Mitgliedern und vielen Sportarten ebenfalls von großer Bedeutung ist, leitet die Tischtennisabteilung, die drei Mannschaften im Wettkampfbetrieb hat. Er ist seit 15 Jahren in dieser ehrenamtlichen Funktion tätig. Dem Verein gehört er seit 1986 an. Gegenwärtig bemüht er sich um den Aufbau einer Kindergruppe.

Björn Petersen vom sportlich erfolgreichen Volleyball-Club ist seit zehn Jahren im Damen- und Herrenbereich seines Vereins als Übungsleiter aktiv. Er hat an verschiedenen Lehrgängen teilgenommen und besitzt die Qualifikation B-Trainer. Er engagiert sich zudem als Schiedsrichter für den Club.

Angela Schöne ist die gute Seele des Seesportclubs Altenburger Land. Sie nimmt am Training und an den Wettkämpfen teil und ist für alle Eltern die Ansprechpartnerin. Sie organisiert fast alles, was im Verein stattfindet.

Klaus-Jürgen Krause vom SV Einheit, der auch über erfolgreiche Fechter und Judoka verfügt, ist bei den Fußballern des Vereins gewissermaßen der Mann für alle Fälle. Er motiviert und unterstützt die Kicker bei den Spielvorbereitungen. So mäht er den Rasen und nimmt Reparaturen vor, kurzum: auf ihn ist immer Verlass.

Jaqueline Nastke leitet beim SV Lok seit fast 20 Jahren die Trainingsgruppe der Kinder und Jugendlichen im Schwimmsport. Ob Trainingsstunden, Wettkämpfe, Finanzangelegenheiten oder Jugendfreizeiten: Sie stellt bei all dem ihr Organisationstalent unter Beweis.

Isabell Quaas vom SV Lerchenberg ist seit 2005 als Nachwuchstrainerin tätig, unterstützt die Kinder und Jugendlichen bei den Wettkämpfen und arbeitet auch als Kampfrichterin. Die Sportlehrerin unterstützt Flüchtlingskinder bei der Integration nicht nur im Trainingsbetrieb.

Patrick Quaas (Basketballclub) ist seit 20 Jahren Trainer, Jugendwart und Spieler des Vereins. Er wurde unabhängig von seiner Frau Isabell vorgeschlagen, weil er ein Konzept zur Zusammenarbeit von Schule und Sportverein entwickelt, das er zielstrebig umsetzt. Viel Zeit investiert er zudem in den Eigenbau von Sport- und Hilfsgeräten.

Hans-Jürgen Richter ist bereits seit 1954 Mitglied des SV Motor und bildet seit 30 Jahren Kinder und Jugendliche aus. Er war und ist immer ein zuverlässiger und kompetenter Partner sowohl in guten als auch in nicht so guten Zeiten des Vereins.

Tom Schilling vom Tennisclub setzt die Familientradition des Engagements als Trainer und Jugendwart fort, bringt seit vielen Jahren Kindern und Jugendlichen das Tennisspielen bei und unterstützt sie im Punktspielbetrieb.

Bernd Eulenstein vom Turn- und Kegelclub ist Mitgründer, stellvertretender Vorsitzender, Geschäftsstellenleiter, Organisator, Mannschaftsleiter der Kegeldamen und Nachwuchsförderer – all dies ist mit seinem Namen verbunden und zeigt sein umfangreiches Wirken für den Verein.

Karen Wolff vom SV Roter Stern trainiert als Übungsleiterin bereits 15 Jahre den Schwimmnachwuchs. Dank ihres Engagements ließ sich nicht nur der Trainingsbetrieb aufrechterhalten. Sie organisierte überdies Wettkämpfe, Ausfahrten und Feiern.

Tino Klinke vom noch recht jungen Kampfsportverein ist Gründer, stellvertretender Vorsitzender und Übungsleiter des Vereins. Als Träger des zweiten Dan und lizensierter Trainer gibt er sein Wissen dreimal wöchentlich an Erwachsene und Kinder weiter.

René Kriesche vom schon länger bestehenden Zentrum für Kampfkünste ist lizensierter Trainer im Aikido, kümmert sich zusätzlich um viele organisatorische Abläufe und soll für sein überdurchschnittliches Engagement geehrt werden.

Von Thomas Haegeler

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